Intel Compute Stick – Windows Version

Das erste mal über den Weg gelaufen ist mir der Compute Stick von Intel im letzten Jahr. Damals schon mit der Vorankündigung dass er sich sehr gut mit Windows 10 verstehen wird und für mich somit gleich ein Gadget was mir ins Auge stach und was ich unbedingt ausprobieren wollte.
Seit Beginn diesen Jahres gibt es ihn nun endlich käuflich zu erwerben. In dieser Zeit konnte ich den mini Computer für euch auch ausgiebig testen und mir eine Meinung dazu bilden.
Gleich vorneweg, natürlich habe ich ihn als Rechner für die tägliche Arbeit getestet und aufgrund seiner geringen Ausmasse auch noch als Media-Center.
Hierzu sollte erwähnt werden, dass es den Compute Stick in zwei Verschiedenen Versionen zu kaufen gibt. Einmal in einer Windows Version und die zweite ist für Linux betriebene Systeme ausgelegt.

Hardware

Die Optik ist bei beiden Versionen die selbe, da gibt es keine Unterschiede. Auch in der Ausstattung sind die Unterschiede nicht allzu gross. Einzig der RAM ist nur halb so gross und beim Speicher darf man sich sogar mit einem drittel der Größe begnügen. Die genauen Specs. könnt ihr euch unten im entsprechenden Kapitel auslesen.

Intel Compute Stick

Mit dem Compute Stick spricht Intel unter anderem Leute im Business Umfeld an genauso aber auch Private. Wer viel unterwegs ist, viele Keynotes/Vorträge hält und am liebsten ein Schlankes Setup mit sich herumträgt wird den kompakten Stick sicherlich zu schätzen wissen. Doch es muss auch nicht der Hauptrechner sein, ich mag mich erinnern als ich noch öfters Präsentationen geben durfte, da hatte ich jeweils die gesamte Technik doppelt mit dabei. Ich weiss Backup-Fetischist, aber dennoch ich war immer gewappnet.
Genau für diesen Zweck eignet sich der Compute Stick natürlich perfekt. Neben dem Beamer und dem Ultrabook findet der Stick schnell einen Platz in der Tasche und somit hat man immer ein Backup dabei. Sollte etwas mit dem Ultrabook nicht stimmen, einmal wieder kein passendes Adapter-Kabel vor Ort sein dann kommt der mini Computer zum Zuge.
Einfach in einen HDMI-Port am Fernseher, Display oder direkt am Beamer eingesteckt und schon habt ihr euren Heimischen Rechner am Start. Dateien aufrufen, Präsentation starten und es kann los gehen.

Das gleiche gilt natürlich im privaten. Bei einem spontanen Ausflug oder einer Städtereise mag man nicht immer gleich das Tablet/Ultrabook mitschleppen. Nur um die tagsüber geschossenen Bilder auf den Rechner oder in die Cloud zu verfrachten. Hierzu einfach im Hotel den Stick am Fernseher oder dem vorhandenen Display anschliessen und ihr habt den eigenen Rechner mit eurer Konfiguration und euren Apps mit dabei.

Etwas weiter gedacht passt hierzu auch zum Beispiel die Samsung SSD T1 sowie der mini Beamer, Philips PicoPix und schon habt ihr ein ultrakompaktes Setup mit dabei mit dem ihr alle Möglichen Workarounds abdecken könnt.

Verarbeitung

Seitlich und auf der Rückseite besteht der Compute Stick aus einem mattem, schwarzem Material. Somit ist der Stick griffig und liegt gut in der Hand. Einzig die Oberfläche ist im schwarzen «Klavierlack» gehalten und dadurch anfällig für Fingerabdrücke und auch etwas rutschig. Da er aber meist seitlich gehalten wird spielt das keine Rolle und die Fingerabdrücke fallen beim Stick hinter dem TV, dem Display oder an einem Beamer auch kaum auf.

Auf der glänzenden Oberfläche findet ihr oben eine Status LED, eine Öse um eine Halterung anzubringen damit ihr ihn euch zum Beispiel an den Arm «binden» könnt. Zwei Gitter für die austretende, warme Luft sowie dem «Intel inside»-Brand.
Am linken Rand findet ihr oben einen USB 2.0 Port, für das anschließend Externer Hardware wie einer Kamera, einem USB Stick oder einer externen Festplatte etc.. Etwas weiter in der Mitte findet sich ein microUSB Port wieder, darüber wird das Kabel angeschlossen welches den Compute Stick mit Strom versorgt. Nach drei weiteren Lüftungsschlitzen findet sich abschliessend der An- und Ausschalt-Knopf.
Ganz oben am rechten Rand findet ihr den Schlitz für die microSD Karten und am unteren Rande eine weitere Ansammlung von drei Lüftungsschlitzen.

Wenn euer Fernseher/Display oder Beamer direkt an der Wand steht und die HDMI-Ports nach hinten weg gehen, kein Problem dazu legt Intel ein ca. 14 cm kurze HDMI-Verlängerungskabel bei, damit ihr den Stick auch so hin biegen könnt wie ihr ihn gebrauchen könnt. Anschliessend lässt er sich leicht an den Fernseher/Display kleben und er bleibt genau wo er hin gehört.

Konfiguration

Die Hardwareseitige Konfiguration ist erdenklich einfach. Zuerst schliesst ihr den Stick mit oder ohne der Hilfe von der HDMI-Verlängerung an eure Device und startet beide in dem ihr ihnen Strom hinzufügt. Zum Starten empfiehlt es sich eine Kabelgebundene Tastatur anzuschließen. Diese könnt ihr gleich nach den ersten Einstellungen durch eine Bluetooth Tastatur ersetzten. In meinem Fall habe ich da gleich erst an meine Microsoft All-In-One Media Keyboard gedacht.
Die, welche sonnst an meine NUC-Media-Center hängt habe ich aber dann schnell wieder dem NUC zurück gegeben, denn dazu brauche ich den USB Dongle und den Port benötige ich ja fürs anschließend meiner externen Speichermedien. Sicherlich ginge das auch via Netzwerk, doch ich habe mich dann doch für eine Bluetooth Tastatur und Maus entschieden. Erstere Wahl viel auf die Logitech k810, der Grund ist auch sehr einfach, denn über die Tastatur kann ich drei verschiedenen Bluetooth Geräte koppeln und somit gleich drei Gadgets mit nur einer Tastatur bedienen.

Nach dem Anschliessen wird der Stick gestartete über den auf der linken Seite befindlichen Schalter und schon geht es los. Aktuell noch Windows 8.1 (später natürlich auch mit Windows 10) startet der kompakte Computer schnell auf und ihr könnt die üblichen Schritte bei einer Windows Installation durchgehen.

Schon ist euer Computer bereit und ihr könnt die Feinjustierungen vornehmen. Einige Apps installieren und eure Logins abspeichern sowie eMail konfigurieren etc.
Schon seid ihr einsatzbereit und könnt den kleinen Stick immer und überall mit HDMI anschliessend uns loslegen.

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OS / Software

Wie schon erwähnt wird der Stick aktuell noch mit Windows 81. ausgeliefert.
Spätere Versionen, nach dem 29.07.2015 (Release Tag von Windows 10), werden dann sicherlich mit Windows 10 ausgeliefert und/oder ihr habt die Möglichkeit kostenlos ein Upgrade einzuspielen.

Das tolle, da ihr das komplette Betriebssystem auf dem Stick habt lässt sich dieser so einrichten wie bei eurem Heimischen-/Büro-Computer und ihr könnt dann immer im gewohnten Umfeld damit arbeiten. Egal an welchem Display, Fernseher oder Beamer ihr gerade sitzt. Vor allem in den Ferien ist das ein grosser Vorteil wenn man sich zu Hause fühlen kann und schnell und wie gewohnt die Bilder von der Kamera sichern und/oder in die Cloud laden kann.

Vorteile

  • Kompakte Bauweise
  • Einfache Bedienung
  • Preis-/Leistungsverhältnis

Nachteile

Testbericht

Wie schon erwähnt wird der Stick aktuell noch mit Windows 81. ausgeliefert.
Spätere Versionen, nach dem 29.07.2015, werden dann sicherlich direkt mit Windows 10 ausgeliefert ansonsten habt ihr ja die Möglichkeit kostenlos ein Upgrade einzuspielen.

Das praktische am Compute Stick, ihr habt euren Rechner wie ihr ihn von zu Hause kennt mit dabei und egal wo ihr seid habt ihr eure Dateien euer Hintergrundbild etc. somit fühlt ihr euch an jedem Display oder Fernseher gleich heimisch und könnt mit den gewohnten Workflows loslegen.

Alles in allem bekommt ihr viel Computer für wenig Geld. Egal für was ihr den Stick schlussendlich braucht als Media-Center oder Arbeitsrechner ich kann euch den Compute Stick wärmstens empfehlen wenn ihr etwas kompaktes sucht.

Gadget passt zu ...

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Technische Daten

 
Benutzeroberfläche
Betriebssystem:
Sprachen:
Preis Schweiz:
Preis Deutschland:
Display
Grösse:
Auflösung:
Technologie:
Technisches
Prozessor:
RAM:
Speicherplatz:
Akkulaufzeit:
Schnittstellen:
Multimedia
Webcam:
Allgemeines
Akku:
Gewicht:
Grösse:
Lieferumfang:

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