Lenovo YOGA 3 Pro

An meinem Geburtstag, im Oktober war ich bei Lenovo Schweiz zu einem Presse-Frühstück eingeladen. Dies war kurz nach der Präsentation der neuen Produkte in London. Am meisten neugierig war ich auf die Neuausgabe vom Yoga Ultrabook. Ich war schon von der ersten Serie angetan, hatte es aber selber nie wirklich in den Händen. Das flexible Design wie man es in der Werbung sehen konnte sah doch schon sehr praktisch aus.
Deshalb war ich gespannt auf den Langzeittest mit dem dünnen, leichten und extremen Ultrabook.
Weitere Produkte aus dem Hause Lenovo, vornehmlich Tablets habe ich auch bei mir im Test, deren Reviews folgen in den kommenden Wochen hier im Blog.

Hardware

Das Lenovo Ultrabook hat nicht umsonst seinen Namen YOGA erhalten. Alleine durch seine Bewegungsfreiheit die es euch bietet hat es den Namen schon verdient.

Lenovo YOGA 3 Pro

Gleich aufgefallen ist mir neben dem dünnen Design sein angenehmes Gewicht, ist das YOGA 3 Pro doch mit einem 13.3″ Screen ausgestattet und bietet somit genügend Platz für das mobile Arbeiten.

Scharnier

Neben der Bauweise und dem Gewicht sticht natürlich auch das verwendete Scharnier heraus. Dieses ist übrigens aus 885 Einzelteilen zusammengebaut, was schon unglaublich ist bei der Größe.
Dank dem doch markanten Gelenk erlaubt es die Nutzung in verschiedenen Funktionen und somit auch verschiedenen Arbeitsschritten.

Notebook-Modus

Im Notebook Modus bekommt ihr einen mobilen Rechner wie ihr ihn gewohnt seid, einfach in einer sehr dünnen Bauweise wie man bei Windows basierten Computern erst seit dem Intel Core M Basis Prozessoren zu Gesicht bekommt.

Tent-Modus

Der Tent-Modus erlaubt es euch den portablen Rechner nur über den Screen zu bedienen. Ideal wenn ihr euch kurz-Filme anschauen möchtet, etwas auf YouTube Surft oder einfach keine Lust auf die traditionelle Tastatur habt. Sehr positiv fällt dabei auf, dass as YOGA in der Position sehr stabil steht auch bei schneller Bedienung.
Dies ist sicherlich eine der Positionen die dem Scharnier am meisten abverlangen auf die gesamte Lebenszeit.

Tablet-Modus

Das Display vom YOGA lässt sich auch komplett nach hinten klappen so weit bis es auf die Unterseite vom Rechner trifft. Schon lässt es sich als grösseres Tablet nutzen. Dies zum Beispiel um Zeichnungen anzufertigen, Handschriftliche Notizen zu machen und/oder auch während einer Präsentation um es so einfach in den Händen zu halten. Obwohl die nicht allzu lange sein sollte da es mit der Zeit dann schon ins Gewicht geht.

Stand-Modus

Nun geht es in den Bereich Feierabend. Nach getaner Arbeit einen Film anschauen, ein Skype Call mit der Familie vom Hotel aus während eines Ausland Aufenthaltes? Für diese Aufgaben eignet sich wohl am besten der Stand Modus.
Natürlich ist dies kein reiner Freizeit-Modus, auch im Geschäftlichen bei einer Präsentation bei einem Kunden (ohne gleich den Beamer anzuschmeissen oder mit zu nehmen) könnt ihr so einfach einen Filme oder eine Präsentation weiter geben. Einen dazu passenden Beamer hätte ich sonnst hier noch im Test gehabt.

Verarbeitung

Allgemein wirkt das YOGA 3 Pro sehr wertig verarbeitet. Es hat ein gutes Gewicht so, dass es nicht zu schwer ist, man aber dennoch etwas in den Händen hält.

Wie immer kommen bei mir neue Gadgets erstmal 8 – 12 Stunden an die Stromversorgung, ich möchte ja möglichst lange Freude an meinem neuen Spielzeug haben. Deshalb gilt meist der erste Blick nach dem Gesamteindruck an die vorhandenen Ports. Hier musste ich aber gleich feststellen, das etwas fehlte. Nachdem ich dann auch das Kabel ausgepackt hatte kam ich dem ganzen auf die Schliche.
Der hintere USB Port links ist kein normaler Anschluss. Wenn ihr den Akku aufladen möchtet, geschieht dies über genau diesen Port mit dem dazu beigelegten Kabel.
Wenn ihr mit dem YOGA unterwegs seid und euer Akku aktuell keine neue Ladung Strom braucht könnt ihr diesen Port normal als USB Schnittstelle nutzen. Das nenn ich mal Klever von Lenovo. So habt ihr einen Port weniger, das Ultrabook konnte damit noch kompakter ausfallen und ihr verfügt über einen zusätzlichen USB Port.

Am Ultrabook selber findet ihr auf der linken Seite neben dem schon erwähnten speziellen USB Port einen zweiten, gefolgt vom microHDMI Ausgang über den ihr einen externen Monitor anschliessen könnt und dem 4-in-1-Kartenleser (für SD, MMC, SDXC, SDHC).

Auf der gegenüberliegenden Seite findet ihr den zweite USB 3.0 Port, einen integrierten Kombi-Audio-Anschluss, den Lautstärkeregler, einen Battery Statusknopf und den Ein-/Ausschalt-Knopf.

Funken

Geschwindigkeit ein leidiges Thema, alle Gadgets dürften immer noch schneller sein. Beim YOGA hat Lenovo dafür den neusten WLAN Standart a/c verbaut womit ihr mit entsprechender Hardware beim Router/Modem blitzschnell durchs web und euere Dateien zu Hause surfen könnt.

Bei der Verbindung mit Bluetooth wurde auf 4.0 gesetzt. Womit ihr einfach und schnell euch mit euren Bluetooth Devices verbinden könnt. Ich habe zum Beispiel gleich meine Plantronics BackBeat Pro damit verbunden und für ein Weilchen lang damit statt mit dem iPad mini Filme/Dokus geschaut.

Display

Beim Display vom YOGA 3 Pro setzt Levnovo auf eine sogenannte Quad HD+ (QHD+)-Auflösung. Dieses nimmt 3’200 x 1’800 Pixel in sich auf und basiert auf IPS-Technologie. Wer schon einmal ein iPad in den Fingern hat weiss wie breit dass dessen Blickwinkelstabilität ist ohne dass sich am Bild etwas merklich verändert. Das Display selber wird mit Corning Gorilla-Glas geschützt womit es weniger schnell zu Kratzern und ähnlichem führen dürfte.

In der Bedienung nimmt es das Display mit bis zu 10 Berührungspunkten gleichzeitig auf womit ihr zum einen bequem auf der virtuellen Tastatur schreiben könnt aber auch die ganzen Touch-Gesten von Windows 8.1 durchführen könnt.

In den Einstelllungen habe ich eine Funktion gefunden die es erlaubt einfacher und angenehmer für die Augen eBooks zu lesen. Dabei wird der Anzeige auf dem Bildschirm eine art papierartige Struktur verliehen.

Sound

Ein weiterer Punkt beim testen eines neuen Gadgets sind auch die Lautsprecher. Mir persönlich nicht ganz so wichtig, konsumiere ich doch das meiste was aus Gadgets kommt über meine Kopfhörer oder Streaming Lösungen.

Wie bei ihren Tablets verbaut Lenovo auch beim YOGA 3 Pro einen Lautsprecher von JBL für das Ultrabook. Des weiteren setzten sie auch einen digitale Soundoptimierung von Waves MaxxAudio. Dies sagte mir persönlich vorher nicht viel, ich muss aber sagen im direkten Vergleich zu dem mir aktuell vorhandenen Ultrabook dem Acer Aspire S7 klingt das was aus dem Lenovo Ultrabook raus kommt voluminöser.

Zusätzlich hat das YOGA eine Software vorinstalliert, die euch den Output individualisieren lässt.

Akku

Immer wieder ein spannendes Thema ist bei Ultrabooks wie auch bei den Tablets, der Akku. Hier eindeutig der Masstab ist das iPad und die MacBook Reihe. Selber habe ich keine aktuelle Version eines MacBooks und kann es nicht direkt vergleichen.
Im Vergleich zu anderen Ultrabooks macht das YOGA viel her und ich konnte es länger andere Ultrabooks nutzen. So macht es spass vor allem in Kombination mit dem ultradünnen Design.

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OS / Software

Beim Betriebssystem setzt Lenovo im YOGA 3 auf Windows 8.1. Ein System welches umstritten ist, eines was man einfach nicht mag oder eben doch ins Herz geschlossen hat.

Windows 8.1

In meinen Augen und das habe ich hier in den ganzen Testberichten genauso wie in den Blog posts auf dem Pokipsie Blog schon mehrfach geschrieben. Sicherlich ist noch nicht alles Gold was glänzt aber mit Windows 8 ist Microsoft endlich ein Schritt in die richtige Richtung geglückt.
Wie ihr sicherlich vor kurzem gesehen habt, geht es mit Windows 10 Konsequent mit kleinen Anpassungen weiter in die Richtung und wenn ich sehe was Microsoft auf ihrem OneDrive und allem was rund herum ist gemacht hat, dann freu ich mich auf die kommenden Updates.

Besonders gut hat mir die vor installierte Lenovo Photo Master App gefallen. Hab ich auf meinem Mac iPhoto und/oder Aperture doch auf Windows ein vergleichsweise einfach und praktische Software bis anhin immer vermisst.
Kaum steck ich meine SD Karte in den dafür vorgesehen Schlitz, importiert es meine Bilder in deren Library. Die App ist einfach zu bedienen und bietet die Grundfunktionen welche ich an eine einfach Foto-Verwaltungsapp stelle.

 

Vorteile

  • USB/Strom Port kombination
  • leichte und dünne Bauweise
  • Gutes Keyboard

Nachteile

Testbericht

Seit nun etwas mehr als 1.5 Jahren bin ich neben meinem geliebten OS X auch mit Windows 8 unterwegs. Sei dies stationär zu Hause auf meinem NUC oder auch mit den mobilen Devices welche ich habe. Seit Februar 2013 war es in den meisten fällen das Acer Aspire S7. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das YOGA 3 mein Acer ablösen könnte.

Für meine aktuellen Anwendungsbereiche ist das Lenovo YOGA 3 sehr gut geeignet, das schreiben von Blog Posts, das recherchieren und gleichzeitige offen haben von jenseits der 25 Tabs verkraftet es auch ohne jegliche Ruckler. Die ganze Video und Audio Bearbeitung des YouTube Channels und vom #GeekTalk Podcast mache ich am Mac. Werde ich aber nächstens wenn ich eine gute Alternative gefunden haben auch mal mit dem YOGA versuchen.

Ihr wisst, ich stehe nicht so auf Benchmark-Tests und ein solcher ist auch auf dem YOGA noch nicht wirklich möglich da die Benchmarktest Programme noch nicht auf den verbauten Intel Core M-Prozessor angepasst sind.

Alles in allem ein geniales Ultrabook, das seinen Namen auch wirklich jede Ehre erweist. Preislich sicherlich nicht das günstigste, wer aber etwas schönes und praktisches haben möchte ist mit dem YOGA 3 perfekt bedient.

Wer sich viel mit Photoshop herumschlägt sollte vorab genauer beachten. Bei grösseren Dateien könnte sich dies auf die Performance auswirken doch hier muss ein jeder selber entscheiden was er haben möchte. Man kauft sich auch nicht als Film-Editor ein Mac Book Air.
Für mich besticht das absolut dünne, wirklich gelungene Design und natürlich das geringe Gewicht.

Den Schweizer direkt Kauf Link findet ihr gleich hier Lenovo YOGA 3 Pro.

Gadget passt zu ...

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Technische Daten

 
Benutzeroberfläche
Betriebssystem:
Sprachen:
Preis Schweiz:
Preis Deutschland:
Display
Grösse:
Auflösung:
Technologie:
Technisches
Prozessor:
RAM:
Speicherplatz:
Akkulaufzeit:
Schnittstellen:
Multimedia
Webcam:
Allgemeines
Akku:
Gewicht:
Grösse:
Lieferumfang:

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