Google Chromecast 2

Am 29. September war es soweit: Google präsentierte den neuen Chromecast 2. Der Nachfolger ihres HDMI Sticks Chromecast kommt in neuer Form und mit einigen Verbesserungen. Ich hatte den Stick nun einige Wochen im Test und präsentiere euch nun meine Meinung.

Hardware

Es gibt immer mehr smarte Fernseher welche einen Chromecast wohl nicht benötigen werden. Viele davon sind auch gar nicht mehr teuer, aber was macht man wenn man noch ein älteres Modell ohne die ganzen smarten Features besitzt? Dort setzt der Chromecast an: Einen dummen Fernseher mit HDMI Anschluss «smart» machen!

Google Chromecast 2

Der Chromecast 2 ist nun noch ein bisschen kompakter als die erste Version aber auch hier wird auf Produktfotos oder ähnlichem wieder kaum das USB Ladekabel gezeigt, denn über HDMI findet keine Stromversorgung statt. So muss man auch hier wieder diese Kleinigkeit bemängeln. Aber die komplette Veränderung der Form zugunsten der Antennen und das überdenken des HDMI Anschlusses dürften diese Kleinigkeit locker ausbügeln.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Chromecast ist sehr gut, die Oberseite erinnert an Klavierlack und trägt das Google Logo. Auch der Übergang zwischen dem HDMI Kabel und dem runden Gehäuse ist sauber. Die Form hat sich von einem etwas größerem USB Stick zu einem runden etwa einem Zentimeter dicken Dongle verändert.

Konfiguration

Die Konfiguration des Chromecast 2 ist (wie auch beim Vorgänger) sehr einfach. Den Chromecast in einen freien HDMI Port stecken und über das beiliegende USB Ladekabel mit Strom versorgen. Danach muss man sich die Chromecast App aus dem jeweiligen App Store laden und sich über ein WLAN das der Chromecast erzeugt mit dem Chromecast verbinden. Hat dies funktioniert lässt sich in der App das WLAN festlegen mit dem sich der Chromecast verbinden soll. Nachdem man dem Chromecast auch einen Namen gegeben hat ist man eigentlich schon fertig. Natürlich gibt es noch mehr Optionen wie z.B. das verwenden eines Google Fotoalbums als Picture Show im Hintergrund usw.

Software

Es gibt mittlerweile viele Apps welche mit dem Chromecast zusammen arbeiten. Ein Klick in der App auf das Streamingsymbol und den gewünschten Chromecast auswählen und schon startet der Stream. Ob danach die App auf dem Device geschlossen wird ist dem Chromecast egal da er sich den Content selbst aus dem Netz lädt. So kann man auf dem Smartphone weiterhin z.B. E-Mails lesen ohne das der Stream dadurch beeinträchtigt wird.

Vorteile

  • Preis
  • Konfiguration

Nachteile

Testbericht

Ich nutze den Chromecast hauptsächlich zum konsumieren von Serien über Netflix und dafür ist er für mich das ideale Gerät. Durch das neue Antennensystem, welches auch das 5,0 Ghz Band unterstützt starten die Streams noch schneller und brechen zumindest bei meiner Leitung nicht mehr ab, obwohl mittlerweile auch Full HD Inhalte unterstützt werden. Auch merkt man beim Starten der Apps auf dem Chromecast einen deutlichen Geschwindigkeits Unterschied im Vergleich zum ersten Modell. Da der Preis nicht signifikant gestiegen ist kann ich den Chromecast 2 allen ans Herz legen die auch schon die erste Version mochten.

Gadget passt zu ...

Technische Daten

 
Benutzeroberfläche
Betriebssystem: Android
Sprachen:
Preis Schweiz: N/A
Preis Deutschland: N/A
Technologie: -
Technisches
Prozessor: -
RAM: -
Speicherplatz: -
Auflösung Signal: 1080p
Schnittstellen
Netzwerk:
  • WiFi
Audio:
Sonstige:
Formate
Video:
Foto:
Audio:
Dienste:
  • Netflix
  • YouTube
  • Pandora
  • Hulu Plus
  • HBO Go
Allgemeines
Gewicht: 39.01 g
Grösse: 51.8 x 51.8 x 13.5 mm
Lieferumfang:

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