Iomega TV mit Boxee

Das erste auf der Boxee Software basierten Media-Center kam im Jahr 2010 in exklusiver Zusammenarbeit mit D-Link auf den Markt, jetzt, ende 2011 geht eine weitere Boxee Box ins rennen und da war ja klar dass ich die testen muss.

Von der D-Link Boxee Box bin ich restlos begeistert (wie ihr hier im Review lesen könnt) aber hier folgt jetzt der Testbericht zur schlanken Iomega TV mit Boxee.

Hardware

Im Gegensatz zur Boxee Box von D-Link setzt die Iomega TV mit Boxee auf ein schlichten, flaches Design.
Bei den Anschlüssen wurden alle wichtigen verbaut:

  • Ethernet
  • 2 x USB (einmal hinten und vorne)
  • AV Kabel
  • optischer Ausgang
  • HDMI
  • Strom Anschluss

Bedient wird die Iomega Box über die mitgelieferte QWERTY-Fernbedienung. Im direkten Vergleich mit der von D-Link ist sie einiges grösser und auch schwerer. Sie hat auch mehr Bedienmöglichkeiten.
Zum einen gibt es die Möglichkeit den Tastaturblock hinten an der Fernbedienung zu sperren, damit beim drücken auf der Vorderen Seite nicht ausersehen etwas falsches gedrückt wird.
Auf der Vorderen Seite gibt es neben dem einschalt Knopf und den schon von der D-Link bekannten auf/ab vor/zurück Taste. Einen «Home-Knopf» über den ihr immer wieder zurück ins Hauptmenü findet sowie dem «zurück» Knopf. Für die Lautstärke gibt es den «lauter» und «leiser» sowie «mute» Knopf.

Leider ist die Haptik der Haupt-Knöpfe eher sehr flach und ich habe mich auch nach zwei Monaten testen immer wieder vertippt. Zum Glück gibt es ja noch die iOS und Android App.

Ein zweiter nicht so toller Punkt ist, dass die Fernbedienung nicht über WLAN sondern über Infrarot funktioniert. Deshalb muss man auch immer ganz genau auf die Iomega TV zielen.

Iomega ist den meisten sicherlich ein Begriff als Hersteller von CD/DVD oder Festplatten. Genau eine solche wurde im grösseren Modell eingebaut. Diese ermöglicht es, dass nicht nur gestreamte Medien auf dem Fernseher wiedergeben werden können sondern, dass die Filme, Bilder oder Musik auch direkt auf dem Media-Center gespeichert werden kann.

 

Software

Das Media-Center ist unterteilt in «Friends» worüber ihr informiert werden, was eure Freunde alles so für Medien konsumieren, s den Plattformen von Facebook und Twitter.

Auch könnt ihr euch z.B. YouTube Filme für später markieren, wenn ihr einen Interessanten gefunden habt aber aktuell keine Zeit habt ihn anzuschauen, diese findet ihr dann unter dem Punkt «Watch Later». Dies ist extrem praktisch z.B. wenn ihr von einem Kollegen/in ein Video zugesandt bekommt ihr aber gerade keine Zeit habt, oder ihr auf der Arbeit seid und da YouTube Filme nicht anschauen könnt, einfach vormerken und zu Hause am Abend auf dem grossen TV Schirm konsumieren.
Die Punkte «Shows» und «Movies» muss ich euch wahrscheinlich nicht genauer erklären.
Dazu kommen noch die «Apps» welche die Boxee Software erst so richtig interessant machen, hierzu findet ihr hier und hier interessante Tutorials.
Zum Schluss kommt noch «Files» hier findet ihr alle Medien, welche z.B. über NAS Server oder externe Festplatten verbunden sind direkt zum Abspielen.

In Amerika gibt es dank einem Adapter vom Kabel TV zu USB die Möglichkeit, direkt das TV Programm auf der Boxee Box abzuspielen, dank dem Integrierten TV Tuner.

Im vergleich zur D-Link Boxee Box kommt die Iomega TV Boxee mit einiges mehr an vorinstallierten Apps daher. Hat aber noch nicht den bei D-Link eingeführten Browser fürs surfen auf dem grossen TV Schirm erhalten.

Zusätzlich dient die Iomega TV mit Boxee als DLNA-Medienplayer und dank der integrierten Festplatte kann sie auch als DLNA-Medienserver eingesetzt werden. Genauso natürlich auch als iTunes Server, bedingt aber natürlich dass wenn man das Musik geniessen möchte, dass die Iomega Box dauernd läuft.

Auch können ganz einfach über das Netzwerk die Filme, Musik, oder Bilddateien auf die schmale Boxee Box kopiert werden und dann von da aus abgespielt.

Vorteile

  • Flach
  • Je nach Modell einen internen Speicherplatz
  • iTunes-, Film-, oder Bilder Server
  • schnell

Nachteile

  • Infrarot Fernbedienung

Testbericht

Die Software Boxee wurde erstmals im Jahre 2008 für den Mac, Windows, Linux und die Apple TV 1 vorgestellt, als Basis diente dafür die Software XBMC welche ursprünglich für die XBox entwickelt wurde. Sehr gerne nutze ich sie auch auf meinem Mac Mini Media-Center.

Im Jahre 2010 als Apple mit ihrem «Hobby» in die zweite Runde gingen, kam auch die erste Boxee Box in exklusiver Zusammenarbeit mit D-Link auf den Markt. Etwas mehr als ein Jahr später kam dann die Iomega TV auf den Markt.

Von der Software her merkt mann dass die D-Link Boxee ein Jahr mehr auf dem Buckel hat und dadurch auch um einiges ausgereifter daher kommt. Hier im Test und wir hatten sie wirklich fast jeden Abend im Einsatz über einen Monat lang durfte ich einige Abstürze und Hänger miterleben. Dies sollte aber nicht zu negativ gewertet werden, sofern das Entwickler Team so fleissig an Updates arbeitet wie das von D-Link.

Was aber ganz unschön ist – für alle die ihr Media-Center nicht über die Android oder iOS App steuern möchten – die Fernbedienung läuft mit Infrarot dies erfordert einen extrem genaues zielen auf die Box, das ist wirklich schade.

Gadget passt zu ...

Einem jeden der Boxee als Media-Center nutzen möchte, aber mit dem Design von der D-Link nichts anfangen kann.

Ein weiterer Grund ist wenn man im Media-Center eine interne HD haben möchte um die Musik, Filme und Bilder speichern zu können.

Technische Daten

  Iomega TV mit Boxee Iomega TV mit Boxee 1 TB Iomega TV mit Boxee 2 TB
Benutzeroberfläche
Betriebssystem: Boxee Boxee -
Sprachen:
Preis Schweiz: N/A N/A N/A
Preis Deutschland: N/A N/A N/A
Technologie: - - -
Technisches
Prozessor: - - -
RAM: - - -
Speicherplatz: - - -
Auflösung Signal: 1080p HD 1080p HD -
Schnittstellen
Netzwerk:
  • WLAN
  • Ethernet
  • WLAN
  • Ethernet
  • WLAN
  • Ethernet
Audio:
  • Cinch
  • optischer
  • Cinch
  • optischer
  • Cinch
  • optischer
Sonstige:
  • Composite Video
  • USB 2.0
  • Composite Video
  • USB 2.0
  • Composite Video
  • USB 2.0
Formate
Video:
  • AVI
  • ASF
  • dat
  • mpeg
  • mpg
  • iso
  • vob
  • ifo
  • mp4
  • mov
  • xvid
  • m4v
  • WMV
  • FLV
  • MKV
  • AVI
  • ASF
  • dat
  • mpeg
  • mpg
  • iso
  • vob
  • ifo
  • mp4
  • mov
  • xvid
  • m4v
  • WMV
  • FLV
  • MKV
  • AVI
  • ASF
  • dat
  • mpeg
  • mpg
  • iso
  • vob
  • ifo
  • mp4
  • mov
  • xvid
  • m4v
  • WMV
  • FLV
  • MKV
Foto:
  • JPEG
  • BMP
  • GIF
  • TIFF
  • PNG
  • JPEG
  • BMP
  • GIF
  • TIFF
  • PNG
  • JPEG
  • BMP
  • GIF
  • TIFF
  • PNG
Audio:
  • MP3
  • WAV
  • WMA
  • AAC
  • OGG
  • AC3
  • DTS
  • FLAC
  • Wiedergabeliste M3U
  • MP3
  • WAV
  • WMA
  • AAC
  • OGG
  • AC3
  • DTS
  • FLAC
  • Wiedergabeliste M3U
  • MP3
  • WAV
  • WMA
  • AAC
  • OGG
  • AC3
  • DTS
  • FLAC
  • Wiedergabeliste M3U
Dienste:
Allgemeines
Gewicht: 1'800 g 1'800 g 1'800 g
Grösse: 245 x 227 x 46 mm 245 x 227 x 46 mm 245 x 227 x 46 mm
Lieferumfang:
  • Iomega TV
  • QWERTY-Fernbedienung
  • HDMI-Kabel
  • Netzteil
  • Kurzanleitung
  • Lösungs-CD mit Software
  • Iomega TV
  • QWERTY-Fernbedienung
  • HDMI-Kabel
  • Netzteil
  • Kurzanleitung
  • Lösungs-CD mit Software
  • Iomega TV
  • QWERTY-Fernbedienung
  • HDMI-Kabel
  • Netzteil
  • Kurzanleitung
  • Lösungs-CD mit Software

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Eigenschaften

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Iomega TV mit Boxee

Vorteile

Nachteile

Fazit

Einem jeden der Boxee als Media-Center nutzen möchte, aber mit dem Design von der D-Link nichts anfangen kann.

Ein weiterer Grund ist wenn man im Media-Center eine interne HD haben möchte um die Musik, Filme und Bilder speichern zu können.

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