Misfit Shine Aktivitätstracker

Diesen Sommer, eine der meist besuchten Kategorien war ganz klar die Fitness-Sparte. Deshalb hat sie auch einen eigenen Menüpunkt oben rechts bekommen.
Mit dem Misfit Shine kommt ein weiterer dazu. Ein Gadget welches wie so einige hier auf GadgetPlaza durch ein Crowdfunding entstanden ist. Diesesmal nicht über Kickstarter, sondern via Indiegogo.

Beschreibung

Aktivitätstracker sind in meinem Freundes-/Bekanntenkreis sehr verbreitet auch die Leser (also ihr) hier im Blog und in unserem YouTube Channel interessieren sich sehr stark dafür.

Misfit Shine Aktivitäts-Tracker

Was mir gleich auffiel nachdem das Paket vom Postboten ausgeschlachtet war, die originelle Verpackung des Shine. Eine fast runde Scheibe in dessen Mitte der Aktivitätstracker gleich eingebaut ist. Somit sieht der potentielle Käufer gleich vor dem Kauf auf was für eine Dimension man sich beim Aktivitätstracker von Misfit einlässt.

Verarbeitung

Der Shine von Misfit ist sympathisch klein geraten, ca. so gross wie ein CHF 1.- Stück (EUR 2.-). Der Shine ist komplett aus Aluminium gefertigt (dies ist ein spezielles Aluminium aus der Luftfahrtindustrie).
An der Rückseite hat es zentriert das Bluetooth Logo aufgedruckt sowie oben eine «12». Diese zeigt euch zum einen beim Batterie Wechsel an, wie der Deckel drauf kommt, und natürlich auch welcher Teil beim tragen oben sein sollte, damit die Uhr korrekt dargestellt wird.

Das mitgelieferte, individuell verstellbare Sportarmband lässt sich gut an Frauen wie auch einem Männer Arm befestigen, dazu sind 8 Löcher vor definiert. Auch der Magnet Klip, welcher zuerst rund um den Shine gewickelt wird und dann mit dem Magnetverschluss zusammenhält ist sauber verarbeitet. Der Magnet hat einen grossen Vorteil, der gleichzeitig auch der grösste Nachteil am Shine ist. Der verbaute Magnet ist sehr stark und hält somit gut an allen Möglichen orten wo er befestigt wird (gut fürs nicht verlieren), aber er hängt sich gerne auch mal an fremde Objekte, wie einem Schlüsselbund, dem Fahrrad oder was ihm in die Quere kommt. Ein tipp fürs synchronisieren ist auch den Shine aus dem Ring zu nehmen wenn ihr zum Synchronisieren den Aktivitätstracker jedesmal aufs iPhone legt. Wie gesagt wirklich nötig ist es ja nicht.

Verknüpfen mit dem iPhone/iPad

Nachdem ihr die Batterie mithilfe des mitgelieferten «Werkzeugs» eingesetzt habt, gilt es (sofern nicht schon an) Bluetooth an euren iPhone oder iPad zu aktivieren und die App aus dem Store zu laden.
Der Registriervorgang geht einfach über Facebook Login oder via eMail Registratur. Ich hab mich wie bei allen Aktivitätstrackern über die eMail Registriert (Facebook muss ja nicht noch mehr von mir wissen als das was ich gezielt teile).

Als nächstes gilt es das Tagesziel festzulegen. Vorgegeben ist ein Wert von 1’000 Punkten was in etwa soviel heisst wie:

  • 1.5 Stunden gehen
  • 30 Minuten laufen
  • 45 Minuten Schwimmen

Das heisst nicht, dass ihr alle drei Punkte machen müsst, es ist nur eine Angabe was die 1’000 Punkte in der jeweiligen Kategorie für Werte benötigen. Für die ersten Tests habe ich es einmal auf dem Standartwert belassen (so kann man sich auch am besten mit anderen vergleichen).

Jetzt gilt es den Shine mit dem Smartphone zu verbinden. Dazu legt ihr einfach in den aufgezeigten Kreis in der App euren Aktivitätstracker. Sobald er sich beginnt zu verknüpfen zeigt euch eine Animation von immer grösser werdenden Ringen den Vorgang auch visuell an. Natürlich kann der Tracker auch am Arm, in der Hosentasche, am Hemd oder wo auch immer belassen werden und dennoch synchronisiert werden. Dank der Bluetooth 4.0 Technologie geschieht das ganze schnell und vor allem Batteriesparend. Dazu müsst ihr einfach zweimal in den vordefinierten Ring in der App Tippen.
Die App Selber ist selbsterklärend und nun ist euer Shine fertig für den täglichen Einsatz.

Schweiz:
Shine™ – direkter App Store Link
Deutschland:
Shine™ – direkter App Store Link
Österreich:
Shine™ – direkter App Store Link

Bedienung am Shine

Durch zweimaliges Antippen zeigt euch der Shine die aktuelle Uhrzeit an. Zuerst leuchtet oben die LED (symbolisiert wo 12:00/00:00 ist), dann zeigt es euch durch einmaliges aufblinken die Viertelstunden auf. Die vier bleiben auch dezent beleuchtet, wenn gleichzeitig ein Punkt aufleuchtet welcher den kleinen Zeiger (Stundenzeiger) simuliert, der grosse (Minutenzeiger) blinkt gleich darauf und schon könnt ihr euch mit etwas Übung die Zeit ablesen.

Noch in der beta befindet sich die Aktion welche hinter dem dreimaligen Tippen steht. Dazu könnt ihr in der App festlegen, welche Funktion ihr am meisten braucht:

  • Schlafen
  • Rad fahren
  • Schwimmen
  • Tennis
  • Basketball
  • Fussball

Ich habe für mich die «Schlafen» Funktion definiert, so muss ich beim ins Bett gehen nur dreimal drauf tippen und schon trackt der Shine meinen schlaf mit. Ähnliche wie beim Jawbone Up und beim Fitbit one, wo ich jeweils auch einmal kurz drauf drücke für die Schlafaktivierung.
Wie vorher geschrieben ist dies aktuell noch in Beta. Bei mir hat es bis anhin gut geklappt ich habe aber auch schon von verselbständigendem Tracken gehört (was ich übrigens beim Fitbit one in der Hosentasche auch schon hatte).

Um die Auswertung zu verbessern könnt ihr in der App auch definieren wo ihr euren Shine trägt. Darüber können die Entwickler später den Algorytmus vom Shine anpassen für weitere Firmware-Versionen.

Lieferumfang

  • Misfit Shine Aktivitätstracker
  • Sportarmband
  • Magnetklip
  • Batterie
  • Werkzeug für das Sorgfältige öffnen
  • Anleitung auf die Verpackung gedruckt

Technische Details

  • Grösse: 27.5 x 27.5 x 3.3 mm
  • Gewicht: unter 10 g
  • Farbe: Silber/Grau
  • Bluetooth: 4.0
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Vorteile

  • Kompakt und dadurch auch sehr leicht
  • Universell tragbar
  • Zusätzliches Accessoire fürs Tragen
  • Einfach in der Handhabung
  • Batterie hält 4 Monate

Nachteile

  • Keine Treppen-Stufen werden erfasst

Fazit

In meinen Augen Sympathisch ist, dass keine Hintergrundsynchronisation stattfindet. Sicherlich ist das praktisch für alle die einfach einen Tracker tragen möchten und nicht ans synchronisieren mit dem verbundenen Profil denken möchten. Wie ich aber in den ganzen Jahren mit den Aktivitätstrackern feststellen durfte ist das immer wieder auf den aktuellen Stand schauen nach wenigen Wochen nicht mehr so interessant, dann geht es nur noch darum die ganzen Ergebnisse einmal im Tag zu synchronsieren. Je nach Lust und Laune schau ich mir dann auch die Resultate etwas genauer an und lass mir den Tag nochmals durch den Kopf gehen. Und je nach Tracker vergleich ich mich dann jeweils auch mit meinen Freunden/Mitstreitern über die ich via der App/dem Webdienst verbunden bin.
Dies mag für gewisse Leute mehr ein Spiel sein, für mich und viele die ich kenne ist es eine kleine Motivation zu sehen dass man etwas mehr macht als der Durchschnitt und/oder man am nächsten Tag doch lieber die Treppe nehmen sollte statt den Lift.

Schlussendlich geht es bei diesen Aktivitätstrackern doch bei allem um das gleiche, nämlich dem meist unbewusst stattfindenden mehr zu Fuss gehen. Und etwas Bewegung schadet uns ja bekanntlich nicht.

Für alle die viel Sport treiben und/oder einen unauffälligen Aktivitätstracker haben möchten ist der Shine dank seiner kompakten Bauart prädestiniert. Auch seine lange Akku laufzeit spricht dafür. Auch das einfach umschalten auf eine Sportart mithilfe des dreimal auf den Shine zu tippen ist sehr praktisch. Doch wenn ihr verschiedene Sportarten macht, ist es etwas umständlich jeweils über die App zuerst diese auszuwählen. Ich denke aber das die meisten nicht unbedingt all zuviele Sportarten ausüben werden.

Ein grosser Vorteil wenn man den shine am Handgelenk oder am Gürtel nutzt ist die Zeitangabe, die vermisse ich z.B. Beim Fitbit flex und dem Jawbone up.

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