LG Pocket Photo – mobiler Fotodrucker

Als der vorerst nur Android kompatible Taschenformat Drucker auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, war ich sehr neugierig auf dessen Alltagstauglichkeit. Im laufe des Jahres kam auch noch ein eine iOS kompatible Version auf den Markt und das machte mich gleich noch etwas neugieriger.
Deshalb freute ich mich, als der Pocket Drucker vor kurzem bei uns im Briefkasten lag und ich mich etwas mehr damit beschäftigen konnte.

Beschreibung

Mit dem mobilen Drucken verhält es sich wie mit dem mobilen Scannen. Das Thema fasziniert, wie früher als wir noch Polaroid Kameras nutzten und gleich das Ergebnis auf Papier hatten.
Natürlich nicht für jeden Schnappschuss, sondern sorgfältig ausgewählt bei den besten Bildern, somit könnte der LG Pocket Photo die Lösung sein.

LG Pocket Photo – mobiler Fotodrucker

ZINK heisst das Papier, welches in den LG Pocket Photo eingesetzt wird. Das Wort ZINK steht für Zero-Ink, also keine Tinte. Der grosse Vorteil daran ist, dass ihr keine Tinten-Patronen für den Drucker kaufen müsst (nichts kann vertrocknen).
Gedruckt wird in einem Thermoverfahren, unterschiedliche Temperaturen bewirken unterschiedliche Farben. Insgesamt habt ihr pro «Film» 10 Blätter und ein blaues Vorlage Blatt zur Verfügung.

Verarbeitung und Erstkonfiguration

Als erstes ist mir gleich die Strukturierte Oberfläche und die Alu-Optik aufgefallen am kleinen mobilen Drucker. Die Ober- und Unterseite hat jeweils in kleinen Quadraten kleine Herzchen eingestanzt. Diese Strukturen kommen sicherlich beim weiblichen Publikum sehr gut an. Auf der Oberfläche ist unten rechts der LG Brand und das Logo eingepasst.
Ein transparenter Kleber deutet im oberen drittel darauf hin, dass sich darunter der NFC-Chip befindet.

Wie schon einleitend erwähnt sind die Seiten wie das komplette Gewand aus Kunststoff, diese seitlichen Ränder weisen eine Alu-Optik auf. Links oben ist eine Aussparung über die ihr eine Schlaufe befestigen könnt. Wenn ihr den Drucker viel unterwegs mit euch tragt ist eine solche Schlaufe sehr zu empfehlen.
Gleich darunter befindet sich der Ein- und Ausschalt-Knopf. Vier Sekunden gedrückt halten und der Pocket Photo Printer beginn zu arbeiten. Auf der Frontseite ist der Schlitz aus dem die ganzen gedruckten Fotos herauskommen. Die rechte Seite weist einzig einen kleinen Kunststoffdeckel auf, hinter dem sich der microUSB-Port befindet. Darüber wird der integrierte 500 mAh Li-Polymer aufgeladen. Knapp über dem microUSB Port befindet sich eine kleine Öffnung für den Reset-Vorgang.
Zu guter letzt könnt ihr über einen kleinen Hebel fast die komplette Rückseite nach links aufklappen. Über diese Öffnung werden die ZINK-Foto-Papiere eingefügt, wichtig zu beachten ist dass jeweils das blaue Beiblatt unten aufliegt.

Auch wenn nur Kunststoff als Material verbaut wurde macht dies keinen schlechten Eindruck. Sauber verarbeitet und es knirscht nichts, somit kann er durch seine Leichtigkeit punkten.

Einer der grössten Vorteile neben dem dass er keine Tinte braucht ist in meinen Augen das Aufladen. Hierfür braucht ihr kein spezielles Adapter Kabel oder etwas in der Art sondern könnt einfach über einen microUSB zu UBS Kabel gehen. Ein solches plus ein Strom Adapter liegt bei, ihr könnt aber jederzeit auch das von eurem Smartphone benützten.

Bilder bearbeiten über die App

LG Pocket Photo AppBegonnen hat es beim kleinen Drucker einmal anders als bei sonstigen Gadgets. Zuerst gab es die Android App, erst später folgte eine für das iPhone. Hat sicherlich damit zu tun, dass LG Smartphones auf der Basis von Android herstellt.
Auch die Koppelung via NFC ist den Androiden Smartphones vorbehalten. Wie schon beschrieben regelt NFC einzig die Verknüpfung beider Geräte.

Als erstes werdet ihr (zumindest bei iOS) beim Start der App nach einer Freigabe auf die lokalen Fotos erfragt. Die App selber ist selbst erklärend. Zuerst wird ein Foto aus einem eurer Alben ausgewählt, dieses könnt ihr dann direkt in der App bearbeiten, mit QR-Code oder einem Text-Baustein ergänzt werden und dann gleich von da aus zum Pocket Photo weitergeleitet werden.
Ihr könnt aber auch aus der App heraus Bilder schiessen.

Schweiz:
Pocket Photo – App Store direkt Link
Deutschland:
Pocket Photo – App Store direkt Link
Österreich:
Pocket Photo – App Store direkt Link
Android:
Play Store Link

Lieferumfang

  • LG Pocket Photo
  • Strom Adapter
  • mini USB zu USB Kabel
  • eine Packung Fotopapier
  • Quick Install Guide
  • Bedienungsanleitung

Technische Details

  • Grösse: 120.9 x 72.4 x 24 mm
  • Gewicht: 212 g
  • Auflösung: 1’224 x 640 Pixel
  • Akku: 500 mAh Li-Polymer
  • Verbindung: NFC und Bluetooth
  • Drucktechnologie: ZeroInk (Tintenloses drucken)
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Vorteile

  • Akku wird über ein microUSB Kabel geladen
  • Thermodruck-Verfahren

Nachteile

  • Die Preise für ein einzelnes Foto sind nicht ohne
  • Ein bisschen wenig Akku, USB Kabel mitnehmen ist angesagt

Fazit

Kann auch mit normalen Smartphone/Tablet Adapter geladen werden da ein mini USB Port hat.

Für den mobilen Einsatz ist der LG Pocket Photo wie gemacht, ist er doch in der gleichen grösse wie die meisten gängigen Smartphone Modelle, nur etwas dicker. Somit findet er schnell in einer Jacken- oder Gadget Tasche seinen Platz.

Die Verbindung wird über Bluetooth hergestellt, beim iOS über das Menü und bei Androiden Smarpthones kann es durch einen NFC-Chip eingeleitet werden. NFC ist einzig für die erstmalige Verbindung gedacht, die Übertragung selber findet via Bluetooth statt. Das ansteuern vom Smartphone/Tablet aus bedingt der LG Pocket Photo App, darüber könnt ihr das zu druckende Foto auswählen und bearbeiten.

Auf der Webseite von LG wird beschrieben, dass das digitale Bild vom Endergebnis abweichen kann. Das ist in der Tat so, die gedruckten Farben hinterlassen einen blassen Eindruck.

Praktisch für Blogger und Leute, die gerne etwas mitteilen möchten ist das zusätzliche aufdrucken von z.B. einem QR-Code. Aber auch Textbausteinen wie einer URL oder einem Satz sind möglich und einfach machbar in der App. Die von LG Laufzeit von bis zu 15 Bildern konnten wir in unsrem Test leider nicht ganz erreichen, knapp vor 10 Stück mussten wir jeweils an den Strom mit dem mini Drucker.

Der Preis in Kombination mit den etwas blassen Bildern schmälert die anfängliche Euphorie des mobilen Druckens. Auch wenn wir immer ein passendes Ladekabel mit dabei haben ist das sicherlich nicht bei jedem so. Doch ein microUSB Kabel findet man in den meisten Haushalten genauso einen USB-Port. Doch die Freude am schnellen drucken unterwegs überwieget dann dennoch.
Schnell ein Schnappschuss von einem eindrücklichen Erlebnis. Eine neue Bekanntschaft welcher man seine Kontaktdaten auf eine originelle Art und Weise weiter geben möchte oder auch nur um jemanden aufzuzeigen was alles möglich ist.

PS: schaut in der nächsten Zeit wieder vorbei, LG hat uns den Pocket Photo überlassen damit wir ihn unter unseren Lesern verlosen können.
Bald gibt es dazu mehr, am besten verfolgt ihr uns gleich via Facebook oder Twitter.

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