Wireless Parallelband Access Point D-Link DAP-2695

In unserer Wohnung funken die ganzen Tablets und Smartphone nun schon seit einigen Monaten im super schnellen AC Speed. Das ganze verdanken wir dem D-Link DIR-868L. Wer unsere Blogs etwas verfolgt hat, hat sicherlich mitbekommen, dass wir im letzten Herbst umgezogen sind.
Nun galt es nach und nach das komplette Haus neu zu vernetzen und auf den neusten Stand zu bringen. In der Wohnung erreicht das WLAN Signal des DIR-868L fast jeden Winkel und somit sind wir gut bedient. Um vom Balkon in den Garten zu kommen haben wir den DAP-1320 im temporären Einsatz, so wie wir ihn benötigen. Einen Bericht zum Thema Hausvernetzung gibts bald auf dem Pokipsie Blog dazu.

Beschreibung

Etwas was wir nicht erreichen (bei der dicke des Bodens auch kein Wunder) ist der Keller und das sich darin befindliche Büro. Deshalb wurde zu Beginn des Jahres ein Ethernet Kabel quer durch das Treppenhaus (Kabelschacht) verlegt.
Bis zur Ankunft unseres neuen Access Points haben wir das WLAN mit dem DIR-505 (Testbericht und Video dazu findet ihr hier) aufgebaut.

Wireless Parallelband Access Point D-Link DAP-2695

Da uns der DIR-505 unterwegs ein ständiger Begleiter ist, musste natürlich eine bessere Lösung her. Das Ethernet-Kabel von der Wohnung läuft im Büro direkt auf einen Switch wo er auch auf die einzelnen Geräte verteilt wird. Natürlich möchten wir da auch die Smartphone und Tablets nutzen, deshalb haben wir den Fokus bei der Suche auf einen Access Point mit starkem WLAN gesetzt.

Verarbeitung

Schon an der Schachtel, in welcher der DAP-2695 angeliefert wurde, bemerkte ich dass es kein übliches D-Link Produkt ist. Kommt der Access Point doch aus der Business Familie von D-Link.
Schon das erste anheben vom Packet wies auf ein stabiles Grundmaterial hin. Kaum ausgepackt kommt einem zuerst die Wand-Halterung ins Blickfeld. Gleich darunter folgt der Access Point selber. Bei der Materialwahl wurde auf ein stabiles Stahl gesetzt und in der Farbgebung wurde auf ein helles silber/grau gesetzt. Der DAP-2695 ist ein Produkt für Unternehmen und somit für Firmen, Alters- und Pflegeheime und Lagerhallen perfekt geeignet. Diese Umstand zeigt schon die Verarbeitungsqualität von der Hardware selber.

Auf der Oberseite ist zentral der D-Link Brand eingelassen. Darunter hat es noch eine Reihe von LED-Lämpchen die euch die aktuelle Tätigkeit des Access Point verraten. Einzeln aufgezählt sind dies der 2.4 GHz und 5 GHz Frequenzbereich jeweils einzeln, gefolgt von beiden LAN Ports und der Power-LED.

Oben und unten werden jeweils die WLAN Antennen angeschraubt. Diese sind flexibel und lassen sich zum einen um 360° drehen, aber auch flach oder im 90° Winkel anziehen. Dies erlaubt euch die einzelnen Antennen so zu verteilen damit ihr überall wo ihr es braucht auch den schnellst möglichen WLAN Komfort geniessen könnt.
Auf beiden Seiten sind es jeweils zwei 5 GHz und eine 2.4 GHz Antenne welche ihr anschrauben könnt.

Am unteren Rand, zwischen den Antennen befindet sich neben dem Port für das Stromkabel zweimal ein LAN Anschluss (der erste davon unterstütz PoE) und einen Ausgang für die Konsole. Dazu liegt auch ein Ethernet auf VGA Kabel (Konsolenkabel) standardmässig mit dabei.

In Firmen mit Fixen Bürozeiten brauchen die Geräte auch nicht ständig am Strom zu hängen (gilt natürlich auch für Private). Hierzu hat es praktischerweise am Kabel direkt einen An-/Aus-Schalter für das schnell aus und am morgen wieder anschalten, wenn man das den so handhaben möchte.

Der DAP-2695 lässt sich auf drei verschiedene Weisen in euer Netzwerk integrieren. Womit wir auch gleich zu der Montage kommen.

Montage

Dank der einleitend schon erwähnten Aluminum-Wandhalterung lässt sich der Access Point auch einfach und schnell an die Wand schrauben. Für die Montage liegen natürlich auch Schrauben und «Dübel» bei, damit ihr gleich nach dem auspacken los legen könnt.

Variante 1
Wenn ihr über einen PoE-Switch verfügen dürft könnt ihr mithilfe des beigelegten Adapters nur ein Ethernet Kabel anschliessen. Der Strom wird dann über den PoE-Switch geliefert.

Variante 2
Wenn ihr, wie die meisten privaten Haushalte auf keinen solchen zugreifen könnt und euch fehlt dennoch am Idealen Standort eine Steckdose ist das kein Problem. Dem Access Point von D-Link liegt ein kleiner Adapter bei. Hier müsst ihr das Ethernet Kabel (LAN 1) mit dem Adapter verbinden und diesen dann in der Nähe von einer Stromquelle anbringen. Somit seit ihr viel Flexibler in der Montage.
Dies wird auch unsere schlussendliche Lösung sein. Sobald das Büro fertig eingerichtet ist, kommt er zentral im Büro an die Wand geschraubt.

Variante 3
In der dritten und idealen Variante ist neben dem perfekten Standort des Access Points eine Steckdose vorhanden. Die Monate sollte dann selbsterklärend sein.

Die Konfiguration

Die Konfiguration ist ein kleines, sobald man weiss über welche Variante man ihn anschliessen möchte ist es auch schon fix umgesetzt. Die grosse Aufgabe (hängt natürlich vom Einsatzzweck ab) folgt in den Einstellungen des Access Points.

Wenn ihr euch das erste mal einloggt merkt ein sonnst eher privat Kunde von D-Link – wie ich es bin – auch schnell, dass hier alles etwas anders ist. Begonnen bei der GUI von den Einstellungsmöglichkeiten und natürlich den vielen zusätzlichen Möglichkeiten die einem beim grossen Produkt geboten werden.
Für den Privaten Einsatz wie einleitend erwähnt schon fast etwas zu viel des guten. Dennoch nutzen wir einige der Funktionen sehr gerne und möchten sie nicht mehr missen. Hier eine kleine Aufzählung welche in unsren Augen herausgestochen sind:

VLAN
Getrennte Netzwerke, sei dies bei Firmen für die Chefetage und Mitarbeiter, in Restaurants für die Mitarbeiter und Besucher oder natürlich auch in Heimen für die Mitarbeiter und die Besucher der Bewohner. Die beiden Netze lassen sich natürlich dann auch noch detailliert skalieren.
In Familien sieht man immer wieder dass so der Bereich Eltern und Kinder getrennt wird. Damit die kleinen nicht gerade auf alles Zugriff haben was die Eltern so auf ihren Rechnern und NAS Systemen bunkern.

Auto Scan
Der Access Point scant regelmässig die Umgebung ab schaut in welchen keine Engpässe sind und wechselt bei Bedarf in ein besseres. Heisst wenn es im gleichen Haus weitere WLAN Nutzer und Router gibt weicht der DAP-2695 jeweils auf freie, noch nicht so beanspruchte Frequenzen aus, dies ist je nach Wohnort sehr, sehr praktisch.

Trafic Manager
Ihr könnt einzelnen Geräten welche sich in eurem Netzwerk befinden Berechtigungen vergeben.

QOS
Oder in ganzen Worten Quality of Service. Das heisst in etwas grob beschrieben, die Priorisierung für einzelne Dienste im Netzwerk.
Damit z.B. der Vater fürs Podcasten genügend Bandbreite hat während dem die Kinder im Netz surfen und die Frau z.B. ein Film auf die Apple TV/Boxee Box streamt.
Oder ihr gebt eurer VOIP Lösung genügend Durchsatz damit ihr stabile Gespräche führen könnt.
Äusserst praktisch für all diejenigen die zwischendurch mal grössere Mengen an Daten aus dem Internet laden (damit sind z.B. Backup der Webseite oder eines Systems gemeint) und das über einen einzelnen Rechner/NAS-System oder z.B. einem Raspberry pi erledigen. So könnt ihr diesem Tagsüber weniger Bandbreite und Nachts wenn keiner das Netz mehr beansprucht voll zuweisen.

DHCP Server
Aus dem DAP-2695 könnt ihr bei bedarf auch einen eigenen Router konfigurieren.

Zusätzlich merkt der Access Point auch von sich aus ob das verknüpfte Gerät beide Frequenzbänder unterstützt. Wenn dies der Fall sein sollte, werden die Verbindungsversuche vom Access Point aus mit dem alten 2.4 GHz Band unterbunden.

Lieferumfang

  • Access Point D-Link DAP-2695
  • 6 WLAN Antennen
  • Strom Adapter
  • Blaues Ethernet Kabel
  • Bedienungsanleitung

Technische Details

  • Grösse: 190 × 36,5 × 198,8 mm
  • Gewicht: 1’140 g mit Antennen
  • Farbe: Silber/Grau
  • WLAN Frequenz: 2.4 GHz und 5 GHz
  • Brandschutz: Schwer entflammbare Materialien
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Vorteile

  • Stabiles und Brandgeschütztes Gehäuse
  • Volle WLAN Power
  • Skaliert selber
  • Konzipiert für den Einsatz im Unternehmen

Nachteile

Fazit

Wer wie ich, das Büro nicht auf dem gleichen Stock wie der Rest der Wohnung hat und/oder einfach etwas mehr Power in seinem Netzwerk haben möchte, sollte sich den DAP-2695 etwas genauer anschauen.
Sicherlich für 95% der Heimanwender nicht das ideale weil er einfach zu viel kann und zu viele Möglichkeiten ungenutzt bleiben würden, da haben wir hier im Blog und auf dem YouTube Channel diverse Alternativen für euch getestet.

Ich bin voll und ganz zufrieden mit dem Access Point. Sobald unser Büro fertig eingerichtet ist und die Spinne an die Wand fixiert wurde gibts dann noch ein Bild davon über unseren Instagram Kanal.

 

Eine Antwort

18.5.2014

Ist brauchbar, berwende ihn auch!

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