TomTom Start 60

Fast ein Jahr ist es her, als ich das letzte Navigationsgerät getestet habe. Damals war es das TomTom GO 500 bei welchem mir vor allem ein Punkt gefehlt hatte, dass war die Kopplung mit meinen Windows Phones.
Im heutigen Testbericht geht es wieder um eine Navigationsgerät der Firma TomTom mit dem Unterschied dass es über ein grösseres Display verfügt, aber zu den Einstiegsmodellen gehört.

Beschreibung

Gleich vorneweg, ich kenne (vom selbst gebrauch) nur das TomTom GO 500 als Standalone Navigationsgerät. Somit kann ich es nicht mit anderen Marken und deren Modellen vergleichen.

TomTom Start 60

Gespannt war ich auf der Display, den beim GO 500 hätte ich mir eine etwas grösseres gewünscht. Mit seiner 6″ Display-Diagonale ist es etwas über 2 cm grösser und das widerspiegelt sich auch in der Auflösung des Screens wieder.

Verarbeitung

Das Start Modell in der Version 60 bietet mit seinen 263 g ein schönes Gewicht. Im Gegensatz zum GO 500 wirkt es aber ein klein weniger stabiler wenn ihr es in stark in den Händen hält. Das wird euch aber meist gar nicht gross auffallen. Das erste mal sicherlich bei auspacken, sonnst aber nur beim gelegentlichen Entfernen aus dem Auto und wieder montieren. Der etwas abgeschrägte Rand ist im typischen TomTom Grau-Silber gehalten. Der Rahmen um die Front fällt durch sein gebürstetes Design von den anderen Modellen ab. Die Rückseite ist in schwarz gehalten.

Am oberen, rechten Rande findet ihr einen ca. 20 mm breiten, einfach zu drückenden An- und Ausschalt-Knopf. Weitere Bedienungs-Knöpfe findet ihr am Navigationsgerät nicht, ist aber auch nicht nötig. Das schöne ist die schnelle Reaktionszeit zwischen dem drücken und dem Starten des Navis.

An der Unterseite befindet sich der microSD-Karten-Slot über den ihr den internen Speicher erweitern und mehr Kartenmaterial auf einmal installieren könnt.

Auf der Rückseite findet ihr über den grössten Teil der Fläche feine Löcher im Kunststoff. Durch diese Spricht das Navigationsgerät mit euch, sofern ihr das wünscht. Zu dessen linken Seite ist der microUSB Port angebracht für das aufladen des internen Akkus.

Auch noch auf der Rückseite findet ihr einen etwas zurück versetzten Druckpunkt mit zwei Strichen und einem waagrechten Dreieck. Mit starkem Druck darauf schiebt sich der Saugnapf nach oben weg. Oder besser gesagt im Auto könnt ihr so das Navi entfernen, ohne dass ihr die Halterung entfernen müsst.

Die Halterung verfügt über einen Saugnapf für das festhalten, dieser lässt sich durch eine leichte Drehung arretieren.

Navigationssoftware

Ausgestattet ist diese mit der gleichen wie schon im letzten Herbst getesteten GO 500.

Nach etwas Einarbeitungszeit ist das Suchen nach Adressen oder POIs eine einfache wenn auch im Vergleich zum GO 500 nicht ganz so schnelle Angelegenheit. Dies ist aber nichts was negativ aufgefallen ist im alltäglichen Test.
Es ist wie immer wenn ihr mit einer Navigationslösung fahren möchtet wichtig, euch vor dem abfahren Zeit zu nehmen und das Ziel eingeben bevor ihr los fährt.

Lieferumfang

  • TomTom Start 60
  • USB-KFZ-Ladegerät
  • USB auf miniUSB Kabel
  • Armaturenbrett-Befestigungsscheibe
  • Bedienungsnaleitung

Technische Details

  • Grösse: 165 x 10.5 x 24 mm
  • Gewicht: 263 g
  • Display Grösse: 6″ (152 mm)
  • Display Auflösung: 800 x 480 Pixel
  • Speicherweiterung: microSD
  • Farzeughalterung: mit Saugnapf und Stromversorgung
  • Akku: bis zu 2 Stunden Navigation ohne Stromanschluss
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Vorteile

  • Lebenslange Kartenupdates
  • 6" Display
  • Übersichtliche Darstellung

Nachteile

  • Stau-Infos fehlen
  • Touchscreen ja, aber kein Multitouch

Fazit

Alles in allem ein gutes Navigations-System das überzeugt, auch wenn mir persönlich die Stauinformation gefehlt hat. Wie immer im Leben, man gewöhnt sich schneller an etwas als sich wieder ent-zu-gewöhnen.
Wer die Informationen nicht braucht, für den ist das grosse Display gepaart mit dem guten Kartenmaterial von TomTom eine gute Wahl. Ansonsten schaut euch unbedingt noch das TomTom GO 500 etwas genauer an.

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