Sen.se Mother

Vor einer Weile habe ich euch die Mutter von Sen.se auf dem Pokipsie Blog vorgestellt. Auch hab ich immer wiedermal in den Social Media Netzwerken darüber berichtet. Nach ca. zwei Moanten erlaub ich mir jetzt mal einen Testbericht zu der neuen Mutter in unsrem Haushalt online zu stellen.
Die neue Mutter in unserem Haushalt war ein Gadget, dass nicht nur von mir sehnsüchtig erwartet wurde. Meine Beiden Mädels hüpften nach der Ankündigung des Sen.se jedesmal auf wenn der Postbote klingelte.

Beschreibung

Deshalb wurde am Montag morgen beim erhalten des Paketes auch gleich das Frühstück ausgelassen, meine kleinste wollte sehr schnell ihren eigenen Tracker bekommen.

Sen.se Mother

Doch sie kennt die Prozedur eines neuen Pakets und hat sie mehr oder weniger geduldig über sich ergehen lassen. Gleich nach dem Auspacken ging es zum Fotoshooting über und anschließend wieder hoch, ab aufs Sofa um die kleinen Cookies einzurichten.

Das Grundpacket der Mutter kommt mit dem folgendem Inhalt daher:

  • Sense Mother
  • 4 x Cookies
  • Klettband
  • 5 x 3V Knopf-Batterien
  • 3 Silikonhüllen
  • Doppelklebeband fürs anbringen an Türen, Fenster etc.
  • Transportschlaufe
  • Stromkabel und Adapter
  • Ethernetkabel
  • Quick Install Guide

Wir haben von Brack.ch zusätzlich noch eine vierer Packung Cookies bekommen damit wir das ganze System auch richtig austesten können.

Aber alles der Reihe nach, erstmal gehen wir auf die einzelnen Teile ein.

Verarbeitung

Zuerst haben wir die Mutter ausgepackt, sie ist komplett in weiss gehalten. An der Front und den Seiten sieht man überhaupt nichts ausser den Spalt der beiden Schalen. Hinten findet ihr den Ethernet-Port und den Eingang für das Stromkabel. Das beigelegte Ethernetkabel hat eine praktische Kuppe die das kleine Stück Plastik schützt, welchen ihr braucht um das Ethernet Kabel wieder zu entfernen.

Die einzelnen Cookies liegen in jeder Packung in vier unterschiedlichen Farben vor. Dazu gehört blau, grün, gelb und orange und die haben wir gleich Familienintern ausgelost. Bei den Cookies war ich sehr überrascht, denn diese sind – im direkten vergleich zu allen anderen Trackern, welche ich bis anhin getestet hatte – extrem dünn. Neben den unterschiedlichen Farben haben die einzelnen Cookies auch noch jeweils einen anderen Aufdruck:

  • honest wafer
  • merry universe
  • tall friend
  • candid sun

Die aufgedruckten Namen findet ihr später auch beim konfigurieren der einzelnen tracker wieder. Die zusätzlichen Teile welche noch beilegen benötigt ihr je nachdem wie ihr die Cookies einsetzten möchtet.

Die Installation

Die installation der Mutter ist erdenklich einfach gehalten, Ethernet Kabel mit dem Router verbinden, anschließend das Stromkabel mit Adapter und Mutter gewinnend und schon gehts ans Konfigurieren. Dazu einfach die im Quick Install Guide aufgedruckte URL besuchen und anschliessend den Anweisungen Schritt für Schritt folgen.
Gleich vorneweg, aktuell gibt es das komplete Dashboard nur in Englisch und Französisch.

Das tolle ist, dass ihr mit dem Sen.se System nicht nur eine Person erfassen könnt sondern wie wir es jetzt machen, eine komplette Familie überwachen. Neben der Anzahl Schritten, dem Zähneputzen, der Temperaturmessung, dem überwachen des Schlafes, der Kaffeemaschine, der Türe/Fenster, den Pflanzen und dem erinnern an Medikamente könnt ihr auch checken wenn wer nach Hause kommt.
Zukünftig kommen auch noch weitere Möglichkeiten dazu wie zum Beispiel das verfolgen des Trinkverhaltens, das Checken vom Tiefkühler und das giessen der Pflanzen. Spanned wird sicherlich auch noch was nach diesen Features dazu kommt.

Das tolle an den einzelnen Möglichkeiten ist, dass ihr jedes Cookie sehr detailliert konfigurieren könnt. Auch könnt ihr bei jedem Tracker entscheiden wer das Benachrichtigungen und Reports bekommt. So kann dies jedes Smartphones/Tablet sein, welches mit dem Account eingeloggt ist und auch eine oder mehrere eMail Adressen.

Wir testen aktuell eine Funktion nach der nächsten durch und werden nach und nach im #GeekTalk Podcast genauso wie im Pokipsie Blog darüber berichten.

Verbesserungsvorschläge

Ein paar Verbesserungsvorschläge haben wir auch an Sen.se, das meisten davon sind Punkte welche sich mit einem Firmware Update aushebeln lassen können.
Ganz wichtig ist natürlich eine bald kommende Lokalisierung in die deutsche Sprache, auch wenn man das Englisch gut versteht, ist es doch einfacher in der eigenen Sprache.
Gerne hätten wir eine Übersicht auf dem Dashboard, zum Beispiel von der Anzahl Schritten aller Familienmitglieder bis zum jetzigen Zeitpunkt. Messen wir uns doch gerne und müssten so nicht jeweils in die einzelnen Einstellungen rein gehen bei einem schnellen Check.

Beim Dashboard im Browser würde ich mir wünschen, dass ich die Tracking-Felder selber konfigurieren könnt. Somit würde ich schneller bei den Informationen landen die ich regelmässig aufsuche.
In der Smartphone App wäre eine knappe, aber detaillierte Übersichtsseite sicherlich nicht schlecht.

Ich war schon erfreut, endlich einen Sinnvollen Verwendungszweck für mein LG G Pad 8.3 gefunden zu haben. Wollte ich es doch in der Wohnung deponieren für den gelegentlichen Check der Daten, quasi als «Dashboard»-Tablet.
Doch leider wie so oft bei Android Apps, im speziellen die Tablet Versionen ist diese nicht wirklich allzu glücklich ausgefallen. Hier darf Sen.se noch kräftig nachbessern.

Langzettest

In den nächsten Monaten werde ich im Pokipsie Blog wie sicherlich auch im #GeekTalk Podcast immer wiedermal über die Funktionen und die Erfahrungen mit der Sen.se berichten.
Vielleicht kommen dann schon einige der oben genannten Punkte mit rein.

Technische Details

  • Grösse Mother: 160 x 90 mm
  • Gewicht Mother: 450 g
  • Grösse Cookie: 57 x 23 x 4 mm
  • Gewicht Cookie: 3  g
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Vorteile

  • kompakte Cookies
  • Stylische und Sympathische Mutter
  • Möglichkeiten durch neue Funktionen

Nachteile

  • Nachkaufen von Cookies nicht gerade günstig

Fazit

Die Mutter von Sen.se ist ein geniales Produkt um das eigene Leben zu tracken.

Einfach einzurichten ist das ganze System, die Cookies, welche ihr täglich mit euch tragt sind extrem leicht und klein. Vor allem im Vergleich zu den anderen Tracken die es aktuell auf dem Markt gibt, sind die Cookies sehr dünn und fallen somit noch weniger auf beim tragen.

Was ich immer wieder höre ist, dass die vier zusätzlichen Cookies doch etwas preisintensiv sind. Den aktuellen Preis von CHF 199.- durch die vier einzelnen Tracker kommt man auf ca. CHF 50.- womit der Einzelpreis jeweils unter einem vergleichsweise ähnlichen Aktivitätstracker liegt.

Wenn in den kommenden Wochen/Monaten die genannten Verbesserungsvorschläge geändert werden, würde ich mich freuen, aber auch sonnst werden uns die Cookies noch weiter begleiten. Gespannt sein dürft ich auf die nachfolgenden Berichte zu der Mutter und ihren kleinen Cookies.

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