Plantronics Backbeat Sense

Im letzten Jahr habe ich euch das Backbeat PRO Stereoheadset vorgestellt. Die Over-Ear-Kopfhörer in – zumindest meiner Version – schlichtem schwarz gehalten mit dem schönen violetten Innenfutter. Das gleiche beim Aufbewahrung-Beutel der dazu geliefert wurde. Aussen schwarz und das flauschige Innenfutter im gleichen Violett-Ton.
Auch beim neusten Produkte Produkt dem Backbeat Sense, welches ich euch heute vorstellen möchte sieht man wieder die Detailverliebtheit der Entwickler aus Santa Cruz.

Kleiner Cliffhanger, nächstens werde ich euch auch den grossen Bruder fürs Büro und zu Hause/Unterwegs hier im Blog vorstellen. Das Plantronics Voyager Focus UC Headset wurde zeitgleich mit diesem auf der IFA 2015 vorstellt.

Beschreibung

Das Backbeat Sense zeichnet sich durch drei wesentliche Merkmale aus. Das eine ist sein Tragekomfort, seine Intelligenz und die bis zu 18 Stunden* welche ihr das Headset nutzen könnt.

Plantronics Backbeat Sense

Doch beginnen wir wie immer bei der Verpackung. Hier hat Plantronics schon beim Backbeat PRO gezeigt was sie können und hier gleich nochmals einen drauf gesetzt.
Die Schachtel ist optisch sehr schön gestaltet, mit einem Karton-Umband. Auf diesem ist das Headset abgelichtet und die drei wichtigsten Punkte aus Sicht von Plantronics werden nochmals gross beworben. Dazu gehören die Möglichkeit den Kopfhörer mit mehreren Geräten zu verknüpfen, die 18 Stunden* Akku-Power sowie die Auto Play-/Pause Funktion. Letztere habe ich am Backbeat PRO sehr geschätzt und vermisse ich seither bei den meisten anderen Kopfhörern welche ich besitze.
* Die 18 Stunden Akku Leistung bekommt ihr übrigens mit der Bluetooth Funktion nicht hin, hierzu müsst ihr den Kopfhörer über das mitgelieferte 3.5 mm Klinkenkabel anschliessen.

Verarbeitung

Aber gehen wir einen schritt weiter. Den Karton-Umaband entfernt und schon lässt sich die stabile, schwarze Box öffnen. Auf der Deckel Innenseite findet ihr einen schönen Strand beim Sonnen Untergang. Hier merkt man dem Hersteller seine Herkunft ganz gut an.

Darin befindet sich der Transportbeutel welcher in ein feines, schwarzes Seidenpapier eingewickelt ist. Dieses vorsichtig geöffnet kommt der Beutel in einem hellen (beigen) Braunton daher. Das Beuteldesign ist sehr schlicht. Dennoch wirkt er dank den beiden schräg angelegten Unterbrechungen im oberen Drittel modern. Links am oberen Rand findet ihr das Typische Plantronics-Brand wieder welches eingenäht wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite eine kleine, ca. drei cm lange Schlaufe. An dieser könnt ihr den Beutel zum Beispiel an eurem Rucksack oder in einer Tasche fest machen.

Unter den beiden vorher schon erwähnten schrägen Unterteilungen findet ihr leicht verdeckt zwei Reissverschlüsse. Unter dem unteren findet ihr das ganze Zubehör. Hier zählt dazu ein weisses, L-Formiges 3.5 mm Klinkenkabel welches auch über eine Fernsteuerung verfügt. Wie meist bei Plantronics ist dieses natürlich mit dem MFi-Label versehen (Made for iPhone/iPad/iPod touch). Was für euch heisst, dass ihr damit euere Musik, die Filme und Podcasts auf dem iOS Device steuern könnt ohne dass ihr das Smartphone/Tablet aus der Hosentasche nehmen müsst.
Des weiteren findet ihr noch ein USB auf microUSB Kabel. Mit diesem füllt ihr innert 2.5 Stunden den kompletten integrierten Akku wieder auf und könnt dann wieder eure Töne nach Wahl konsumieren.
Dazu kommt noch etwas Papier mit den üblichen Texten rund um die Handhabung eures neusten Gadgets und den Warrantys etc.

So, jetzt möchte ich euch nicht weiter auf die Folter spannen. Hinter dem oberen Reisverschluss findet ihr dann schlussendlich das Backbeat Sense selber. Hier gibt es eine kleine Kritik meiner Seits. Die Öffnung des beiden Reißverschlüsse sind sehr beide sehr gut versteckt und optisch somit auch gelungen. Doch praktisch ist vor allem beim oberen etwas knapp Platz berechnet worden. Ich nehme mir immer Zeit zum herausnehmen vom sehr leichten Kopfhörer. Mit seinen 140 g hab ich jedesmal das Gefühl dass ich ihn gleich auseinander «rupfe» beim aus dem Beutel nehmen. Das hängt vor allem zusammen das die Öffnung doch sehr «eng» ist.

Fertig Verpackung jetzt gehts zum Headset

Aber kommen wir jetzt zurück zum Haupt-Akuter des heutigen Testberichtes. Das Backbeat Sense ist wie schon oben erwähnt wirklich angenehm leicht. Mit seinen 140 g ist es auch auf dem Kopf sehr angenehm zu tragen. Vor allem für Frauen ist das Sense natürlich um einiges bequemer zu tragen als das Backbeat PRO. Obwohl ich das Pro nie als wirklich schwer erachtet habe, finde ich es seit ich das Sense fleissig am austesten bin doch immer wie «schwerer».

Etwas weiter unten komm ich noch zu den speziellen Funktionen und Sensoren, doch die Auto Play-/Pause-Funktion macht schon sehr spass. Das merke ich gerade jetzt wieder während dem ich über das Sense schreibe. Immer wieder wenn ich es absetzte um kurz etwas am Kopfhörer zu checken geht gleich die Musik aus und nachher wieder an dem Punkt weiter wo ich war. Das ist vor allem praktisch beim Podcast hören, wenn euch jemand unterbricht. So müsst ihr nicht erst Pause machen, bevor ihr mit jemanden zu sprechen beginnen könnt. Natürlich totaler Luxus, aber ich sage euch, wenn ihr den mal genossen habt, ihr möchtet ihn nicht mehr missen. Oder anders gesagt ihr werdet ihn bei jedem anderen Kopfhörer vermissen.

Umfasst ist der Kopfhörer von Kunststoff, in meinem Fall von weissem. Im oberen Drittel schaut noch das Alu- heraus und bildet somit die Verbindung zwischen den beiden Kopfhörer-Muscheln. Etwas darunter ist ein mit Leder abgedecktes Band durch welches die Kabel geführt werden. Das Leder ist leicht gefüttert was den Tragekomfort noch weiter erhöht.

Ganz toll gelungnen sind die beiden Ohrenkissen. Diese sind anpassungsfähig dank dem Memory-Foam welches sich euren Ohren immer wieder von neuem anpasst und im Anschluss in den Original-Zustand zurück kehren. Bei neuen Kopfhörern stellt sich immer wieder eine Frage, welches ist jetzt links oder rechts? Manchmal muss man die Bezeichnungen richtig suchen gehen was vor allem in Lichtschwachen Umgebungen nicht ganz so einfach ist. Hier beim Backbeat Sense ist das einfach gelöst. Die beiden Ohrmuscheln weisen feine und etwas gröbere «Löcher» auf der Innenseite auf. In dieses Löcherstruktur hat Plantronics die beiden Buchstaben «L» und «R» eingelassen.

Bedienung, Funktionen und Sensoren

Doch kommen wir jetzt zu den Anschlüssen und Bedienungsmöglichkeiten.

Auf der rechten Seite findet ihr unten den 3.5 mm Klinkenstecker wieder über den ihr euer Sense mit dem Wiedergabegerät verbinden könnt. Schön, dass hier Plantronics auf ein L-Förmiges Kabel gesetzt hat. Gleich daneben findet ihr den microUSB-Port fürs aufladen vom integrierten Akku.
Zu guter letzt ist die leicht Silikon-Beschichtete Aussenseite von der Kopfhörer-Muschel ein einziger Knopf. Über diesen könnt ihr einen eingehenden Telefonanruf entgegen nehmen, und diesen natürlich auch wieder beenden.
Nicht sichtbar, aber am oberen Rand der Kopfhörermuschel unter dem Leder ist der Sensor verbaut welcher die Wiedergabe unterbricht und/oder wieder startet. Dieser Sensor befindet sich nur auf der rechten Seite.

Am oberen Rand ist noch der An- und Aussschalt-Regler. Dieser leicht nach oben geschoben und schon erwacht das Backbeat Sense zum Leben. Wenn ihr ein neues Gadget damit verknüpfen möchtet, einfach den Regler kurz noch etwas weiter nach oben drücken und schon sagt euch eine Stimme, dass ihr euch im Paarungs-Modus befindet.

Beginnen wir bei der linken Kopfhörermuschel auch auf Unterseite. Da findet ihr einen rötlichen Knopf. Dahinter verbirgt sich eine praktische Funktion wenn ihr im Alltag unterwegs seid. Einmal gedrückt und das OpenMic aktiviert sich. Heisst ihr bekommt trotz der guten Abschirmung der Kopfhörer mit was in der Umgebung gesprochen wird und/oder was um euch herum passiert.
Das ist besonders praktisch wenn ihr mit vollen Händen aus dem Zug/Bus aussteigt und nur schnell eine Strasse überqueren müsst. So müsst ihr nicht extra den Kopfhörer vom selbigen nehmen. Oder, wenn ihr im Zug oder sonnst in der Öffentlichkeit einem Gespräch lauschen möchtet und euch hinter den Kopfhörern versteckt. Natürlich würde ich so etwas niemals tun, habe einzig und alleine ein paar Tests damit gemacht aus Recherche-Zwecken für diesen Testbericht.

Auch die linke Kopfhörer-Aussenseite ist mit einem Stück weissem Silikon überzogen. Darunter verbergen sich drei Funktionen. Zentral gedrückt ist es die manuelle Taste für die Play- und Pause-Funktion. Links und rechts davon findet ihr die ein Song zurück und vor Tasten wieder. Beim Backbeat PRO liess sich die Lautstärke noch durch drehen der ganzen Kopfhörermuschel-Aussenseite verstellen. Hier beim Sense und auch beim Voyager Focus UC Headset (dessen Testbericht bald folgen wird) geht dies nur noch Schritt für Schritt. Eine Erklärung dafür liegt sicherlich beim Voyager Focus, aber dazu mehr in dem Testbericht dann.

Lieferumfang

  • Plantronics Backbeat Sense
  • Transportbeutel
  • 3.5 mm Klinkenkabel
  • USB auf microUSB Kabel

Technische Details

  • Grösse: 19.5 x 16.5 x 3.5 mm
  • Gewicht: 140 g
  • Akku: bis zu 18 Stunden
  • Stand-by: bis zu 21 Tagen
  • Funk: Class 1 Bluetooth 4.0 + EDR
  • Distanz bei Bluetooth-Verbindung: bis zu 100 Meter
  • Sensoren: Smart Sensoren
  • Codec: AAC
  • Farben: Black/Espresso, Weiss/Hellbraun, Schwarz/Espresso, White/Tan
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Vorteile

  • Schlichtes Design
  • leichtes Gewicht
  • toller Klang
  • Tragekomfort
  • Intelligenz

Nachteile

  • Fragebeutel dezent zu kleiner Öffnung

Fazit

Da ich immer wieder auf das Plantronics Backbeat PRO eingegangen bin möchte ich es auch im Fazit mit rein nehmen. Wenn man sie rein äusserlich vergleicht sind da natürlich schon Unterschiede auszumachen. Doch dass sollte man nicht tun, denn das PRO hat nicht umsonst seinen Namen verdient. Bei dem findet ihr zusätzlich noch NFC fürs initiale Verbinden mit einem neuen Gadget. Auch habt ihr eine ANC mit an Board. hier gibts natürlich Ton-technisch schon einen anderen Klang und eine andere Abschirmung.

Doch durch seine kompakte Grösse und sein leichtes Eigengewicht bringt der Sense viel Freude mit sich. Trotz keiner aktiven Umgebungsgeräusch-Unterdrückung (ANC) schirmt auch dieses Headset die Umgebung gut ab und ihr könnt euch entspannt beim geniessen zurück lehnen.

Den Klang vom Backbeat Sense zu bewerten und/oder gar mit anderen zu vergleichen wäre möglich. Doch wie bei jedem anderen Kopfhörer, so finde ich, kommt es auf viele Faktoren an ob es passt oder eben nicht. Begonnen bei der Passform, dem Tragekompfort und der Bedienung über die Bass-, Höhen- oder Tiefenlastigkeit eines Kopfhörers muss zu eurem Musik-/Film-/Podcast-Konsum passen.
Ich für meinen Fall bin gespannt auf den «Allrounder» Voyager Focus UC Headset der es nicht nur mit Freizeit Aktivitäten aufnimmt sondern auch noch als Spreche-Mikrofon genutzt werden kann. Das im Beruflich aber auch Privaten Kontext. Der Testbericht dazu folgt bald schon hier im Blog.

Die schöne und saubere Verarbeitung welche Plantronics typisch ist und mich seit Jahren von deren Produkten überzeugt ist auch hier beim Backbeat Sense wieder gegeben. Wenn der kleine Mangel bei der Transporttasche nicht wäre, würde ich dem leichten Headset eine noch höhere Punktzahl verschaffen. Doch hier bleibt noch ein wenig Luft nach oben für die nächste Version liebes Plantronics.

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Eine Antwort

10.10.2015

Tolles Review!

Weißt Du, ob das Headset auch eine Mutetaste fürs Telefonieren hat, wie auch das Backbeat Pro? Das ich auch nur wegen Deines Reviews gekauft hatte :)

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