Samsung NX500

Vor kurzer Zeit ist meine Canon Spiegelreflexkamera kaputt gegangen und ich stand kurz vor meiner Reise nach Kroatien. Eine schnelle Anfrage an Samsung und schon habe ich von ihnen für meine Reise die NX500 erhalten, um sie gleich ausführlich zu testen.
Während meiner Reise in Kroatien war ich unter anderem auf der Insel Rab, der Insel Losinj sowie Opatija und Rijeka. Dabei habe ich mich schon sehr rasch an die Kompaktkamera von Samsung gewöhnt. Wie mein Gesamt-Fazit ausfällt, könnt ihr hier im Beitrag nachlesen.

Beschreibung

Die kleine, kompakte Kamera von Samsung gibt es in drei Farbvarianten: In schwarz, braun und in weisser Farbe.

Samsung NX500

Ich habe für meine Reise das weisse Modell bekommen. Gleich von Beginn an war ich gespannt, wie heikel die Farbe im täglichen Gebrauch ist.

Verarbeitung

Nicht jedem ist die Farbe des gewählten Gadgets wichtig. Je nach Aufbau des eigenen Setups kann es aber sinnvoll sein, sich auf eine Farbe zu einigen. Ich selbst bin da relativ offen und besitze mehrere Farben in meinem Sortiment – grundsätzlich unterscheide ich zwischen Gadgets für zu Hause und solchen für unterwegs (hier mein Bericht zu den Must Have Gadgets auf Reisen).

Der Body der NX 500 ist mit einer Leder-Optik angereichert. Mir persönlich gefällt das beim weissen Modell nicht ganz. Das schwarze hab ich vor kurzem auch live gesehen – da macht die griffige Optik mehr Sinn und schaut auch besser aus. Beim weissen Modell wirkt es eher etwas «billig». Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ich habe mich schnell damit angefreundet.
Viel wichtiger, als die Optik, ist die Haptik beim ersten Anfassen. Vielfach habe ich bei Kompaktkameras das Problem, diese richtig in den Händen zu halten. Vor allem, wenn die Kamera noch eine Ausbuchtung fürs einfachere Halten hat. Die Grösse bei der Ausbuchtung der NX500 ist aber ideal. Sie liegt sehr gut in der Hand und ich konnte die Kamera gut und sicher halten.
Das ist vor allem wichtig, da die Kamera mit ihrem 292 g doch ein bisschen Gewicht auf die Waage bringt.

Die Abdeckung am oberen Kamera-Bereich ist aus Alu und wirkt sehr wertig. Das gleiche gilt für den, zentral über dem Objektiv angebrachten, Blitz-Schuh. Genau: Die NX500 hat keinen integrierten Blitz, dieser wird zusätzlich in einer Kunststoff-Schachtel ausgeliefert und lässt sich bei Verwendung einfach aufstecken und aufklappen.
Neben dem An- und Ausschalt-Regler findet ihr einen Knopf für «AEL» – mit dem «mobile»-Knopf könnt ihr eure Kamera gleich mit dem Smartphone verbinden. Auf der rechten oberen Seite findet ihr den Modus-Wechsel über ein Drehrad.

Auf der linken Seite findet ihr hinter einer Klappe einen microUSB- und microHDMI-Port. Ersterer vor allem für das Aufladen und natürlich auch das Übertragen von den Fotos-/Film-Dateien auf der Kamera. Über den zweiten Port könnt ihr einen Monitor und/oder Fernseher anschliessen.

An der Rückseite ist ein 3-Zoll-AMOLED-Display angebracht. Das Tolle an dem Display ist, neben der Touch-Fähigkeit, auch die Möglichkeit des Einstellungswinkel. Von 45° nach unten bis zu 180° nach oben lässt sich das Display umstellen – so lassen sich auch auf einfachste Weise Selfies erstellen. Die verschiedenen Blickwinkel sind ein Segen für meinen Rücken, musste ich mich doch für einige der Bilder nicht mehr ganz so verrenken, wie ich das bei meiner alten Kamera hätte machen müssen.
Neben dem Display auf der rechten Seite findet ihr weitere 10 Knöpfe für die Bedienung aller Funktionen.
Etwas speziell ist der «Film»-Knopf gelegen, über den ihr Film-Aufnahmen starten könnt. Dieser ist auf dem leicht abstehenden Eck rechts oben angebracht. Dies ist zu Beginn etwas umständlich zu bedienen, doch auch daran gewöhnt man sich schnell.

Auf der Unterseite findet ihr, neben den Schächten für den 1’130 mAh starken Akku und der SD Karte, auch ein 1/4-Zoll-Gewinde. Auf der linken Seite ist noch der NFC-Chip untergebracht, über den ihr die Verbindung mit eurem Smartphone initiiert.

Bilder

Ich bin kein Fotograf, was auch der Grund ist, warum ihr hier jetzt keine wirklich qualifizierte Bewertungen erhalten werdet. Für mich muss eine Kamera handlich sein, sie muss gut in der Hand liegen und die Bilder, welche ich damit aufzeichne, müssen von guter Qualität sein.
Auch sollte das Menü einfach strukturiert sein und mir Erklärungen mitliefern oder, besser noch, mir solche abnehmen.

In den einzelnen Bildmodi findet ihr gleich bebildert einen Hinweis, was genau sich dahinter verbirgt. Der Wasserfall, das Feuerwerk, die Leuchtspuren, die Landschaft und die weiteren Voreinstellungen funktionieren erstaunlich gut. Es macht richtig Freude, sie zu gebrauchen. Anzuraten ist natürlich, bei den ganzen Funktionen jeweils ein Stativ zu verwenden.

Bei den Serienaufnahmen könnt ihr insgesamt 9 Bilder pro Sekunde auslösen.

Video

Videos habe ich natürlich auch gemacht. Vor allem, weil die Kamera meine erste ist, welche auch 4K Videos machen konnte. Die Handhabung ist einfach gehalten, einzig der «Movie-Knopf» ist etwas unglücklich angebracht. Aber auch daran gewöhnt man sich relativ schnell.
Nach den Aufnahmen und dem Importieren auf meinen Mac kam dann aber etwas weniger Schönes: Die Dateien musste ich erst einmal mit Handbreak konvertieren, bevor ich sie überhaupt in iMovie bearbeiten konnte.

Aber die Bilder, welche die Kamera aufzeichnet, sind wirklich sensationell. Der Auto-Fokus beim Filmen ist einfach genial. Kaum habe ich die Kamera nur leicht bewegt, visiert die Kamera schon das nächste Objekt an. Genauso natürlich beim Filmen von bewegten Objekten. Da hat Samsung einen genialen Sensor verbaut.

Lieferumfang

  • Samsung NX500
  • Objektiv 16-50 OIS
  • Aufsteck-Blitz
  • Bedienungsanleitung
  • Strom-Adapter

Technische Details

  • Grösse: 119.5 x 63.6 x 42.5 mm
  • Gewicht: 292 g
  • Display-Typ: AMOLED
  • Display Grösse: 3″
  • Pixel: 28.2 mp
  • Sensorgrösse: 23,5 x 15,7 mm
  • Farbe: Weiss, Braun oder Schwarz
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Vorteile

  • Kompakte Bauweise
  • Liegt gut in der Hand
  • Saubere Fotos
  • Schneller Autofokus

Nachteile

  • Beim Nachbearbeiten erst konvertieren

Fazit

Was mir an der Samsung NX500 besonders gut gefällt, ist, dass sie mir sehr gut in der Hand liegt. Das hatte ich bis anhin noch nie bei einer Kompaktkamera: Wenn sie flach sind, kann ich sie kaum halten. Wenn sie eine Wölbung haben, liegt mir diese meist schlecht in der Hand, weil sie zu wenig hervorsteht. Bei der NX500 hat Samsung das – für meine Hände – ideal gelöst. Vor allem die Kombination mit der Ausbuchtung vorne und der kleinen Ausbuchtung hinten, rechts oben.

Ich bin echt happy mit den Bildern, welche die Kamera mir bringt.

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