TomTom Spark Cardio + Music

Der Jahresrhythmus hat sich nun bei fast allen Geräteherstellern meist quer durch ihr Portfolio eingebürgert.
Genauso bei TomTom, welche diesen Sommer die neuen Cardio Sport-Uhren vorgestellt haben.
Nun gibt es sie endlich auch seit einigen Wochen im Markt zu kaufen und ich habe mir das Spark Cardio + Music Modell mal etwas genauer für euch angeschaut. Hier im Blog findet ihr die ganzen Vorgänger schon ausführlich beschrieben.

Beschreibung

Bei Fitness Gadgets ist es immer so eine Sache. Vielfach muss man sein Smartphone noch mit sich tragen, da man gerne auch die GPS Koordinaten mitgeloggt hätte. Wer das nicht braucht, nimmt sein Smartphone trotzdem mit, weil man doch gerne auch noch motivierende Musik dabei hätte.

TomTom Spark Cardio + Music

Genau hier kommt euch TomTom mit dem neuesten Fitness-Gadget entgegen. Denn die Spark Cardio + Musik verbindet alles in einem Device.
Mehr noch: Sie ist auch ein Schrittzähler, überwacht euren Schlaf etc. Somit ist die Spark nicht nur ein Gadget, welches man während des Sports trägt – wie ihre Vorgänger – sondern ein All-Day-Gadget.

Verarbeitung

Alles in allem sieht die Spark den Vorgänger-Modellen ähnlich. Am Grundkonzept muss auch nichts gerüttelt werden, da der Fitnesstracker sich bis anhin bewährt hat. Das gleiche gilt für das Bedienungskonzept.

Auch am Band hat TomTom weiterentwickelt. Das Band hat nach wie vor zwei Löcher parallel nebeneinander. Neu ist, dass das Armband von vorne und hinten Halt bekommt. Dazu hat es auf beiden Seiten des Armbands jeweils zwei Noppen, die das Band festhalten. Der Zwischenbereich von Display und dem Navigationskreuz ist schmaler und ganz weich geworden. Für den zusätzlichen Halt verfügt das Armband im Displaybereich über zwei weitere Halterungen, damit das Herz der Spark nicht so leicht aus dem Band gedrückt werden kann.

Neu am USB-Ladekabel ist die Halterung. Diese hält die Spark während des Ladevorgangs selber fest. Ich hatte bei den Vorgängermodellen bis jetzt nie ein Problem mit dem Halt der kleinen Dockingstation.

Erstkonfiguration

Wie ihre Vorgänger wird die TomTom Spark Cardio + Music am Computer konfiguriert. Dazu müsst ihr euer neues Fitnessgadget nur mit dem mitgelieferten Kabel direkt an euren Computer hängen.
Parallel dazu ladet ihr euch schon mal die TomTom MySports Connect App herunter und startet sie. Der Rest ist simpel und kann anhand der Erklärungen in der App durchgegangen werden.
Ich rate euch, die Uhr erst noch ein paar Stunden am Strom zu lassen, damit der Akku sich auch sauber auflädt und ihr nachher länger Freude an eurer Uhr haben könnt.

TomTom Spark Cardio + Music

TomTom Spark Cardio + Music

In der App könnt ihr die Uhr gleich vorab konfigurieren. Praktischerweise übernimmt die App gleich auch das aktuelle Datum und die Uhrzeit vom Rechner bevor sie synchronisiert wird.
Ausserdem könnt ihr – je nach Kaufdatum – gleich noch die ersten Aktualisierungen installieren.

Das wichtigste: Wenn ihr ohne Smartphone trainieren gehen möchtet, müsst ihr natürlich noch Musik hinzufügen. Das funktioniert direkt in der TomTom mySports App. Die Uhr frisst mp3 genauso wie AAC Dateien, somit ist das Verwenden von Musik aus iTunes beispielsweise kein Problem.

Bedienung und Möglichkeiten

Im Inneren der TomTom Fitness Uhr findet ihr einen Speicherplatz für rund 500 Songs. Die Menge hängt natürlich nicht nur von der Länge eines einzelnen Stücks ab, sondern auch vom Datei-Format. Wie bereits erwähnt, liest die Uhr gleichermassen mp3 wie auch AAC Dateien. Das Ganze funktioniert über die MySports Connect App auf eurem Computer, während ihr die Uhr via Ladekabel an eurem Rechner hängen habt.

Generell könnt ihr die Daten, welche die TomTom Spark für euch sammelt, nicht nur über das  Kabel übertragen – auch Bluetooth ist eine Möglichkeit. Das macht natürlich vor allem Sinn, wenn ihr die Uhr in Verbindung mit der Smartphone App – welche es für Android wie auch iOS gibt – nutzt. Dann könnt ihr eure Resultate gleich nach der Synchronisation direkt auf dem grossen Smartphone/Phablet Display ablesen.
Noch übersichtlicher wird es, wenn ihr euch über den Browser auf dem TomTom Server einloggt. Dort findet ihr das Ganze dann in sehr gross und übersichtlich dargestellt.

Natürlich lässt sich die Spark auch mit einem Bluetooth Kopfhörer verbinden, damit ihr die aufgespielte Musik auch während eures Trainings anhören könnt. Die initiale Verbindung passiert direkt an der Uhr über die Vier-Wege-Taste unterhalb des Displays. Diese nach oben drücken und den von euch gewünschten Bluetooth Kopfhörer auswählen. In meinem Fall habe ich das mit dem Plantronics BackBeat Sense und dem BackBeat Fit vom gleichnamigen Hersteller ausprobiert. Letzteres ist vor allem im Ausseneinsatz die bessere Wahl. Das merkt ihr, sobald ihr ins Schwitzen kommt oder das Wetter umschlägt.

Am Bedienungskonzept hat sich nichts geändert. Ich habe die Uhr ein paar Tage an eine Kollegin ausgeliehen – ohne Instruktion hat sie sich – wie ich damals auch – schnell blind darauf verstanden.

Neben GPS- und Musik-Integration ist auch das wasserdichte Gehäuse ein grosser Pluspunkt der TomTom Spark gegenüber vielen anderen Wearables. Nicht nur duschen ist möglich, auch schwimmen und tauchen bis zu einer Tiefe von 40 Metern sind kein Problem für die Spark.

Akku

Gleich zu meinem Anwendungsfall, mit dem ich die Akku-Laufzeit gemessen habe:
Ich nutzte die Spark ganztägig als Fitnesstracker, der meine Schritte zählt und meinen Schlaf beobachtet. Zusätzlich habe ich mich ca. 60 Minuten pro Tag extra «sportlich» betätigt. Dabei wurden mein Puls gemessen, die GPS-Koordinaten gesammelt und ich habe über die Bluetooth-Anbindung direkt Musik von der Spark gehört.
Nach meinen ersten Tests komme ich auf ca. 10 Tage Laufzeit – sehr sympathisch.

Die GPS Funktion wird nur aktiviert, wenn ihr etwas trackt. Somit spart es sicher einiges an Akku, das Gleiche zählt auch für die Pulsmessung – diese ist nur aktiv, wenn ihr es möchtet.

Je nachdem, wie aktiv ihr euren Tagesablauf gestaltet, fällt der Akkuverschleiss natürlich anders aus.

Pflege

Von TomToms Seite aus wird empfohlen, die Uhr bei fleissigem Gebrauch einmal die Woche mit einem feuchten Tuch zu reinigen – bei Bedarf könnt ihr dazu auch eine milde Seife nutzen, um den Schmutz gänzlich wegzubekommen. Ganz wichtig: Nutzt dazu nie Lösungsmittel, Alkohol oder ähnliches und achtet darauf, dass ihr kein Insektenschutzmittel auf die Uhr stäubt.

Lieferumfang

  • TomTom Spark Cardio + Music
  • Lade- und Synchronisations-Kabel
  • Bedienungsanleitung

Technische Details

  • Grösse: 143 – 206 mm
  • Dicke: 13,7 mm
  • Gewicht: 50 g
  • Grösse Display: 22 x 25 mm
  • Display Auflösung: 144 x 168
  • Standort: GPS + GLONASS
  • Farbe: schwarz
  • Speicherplatz: 3 GB
  • Aktivitätsmessungen: Schritte, aktive Minuten, Distanz, verbrannte Kalorien und Schlaf
  • Akku: Aktivitäts-Tracking: bis zu 3 Wochen, GPS: bis zu 11 Stunden, GPS + Herzfrequenz + Musik: bis zu 5 Stunden
  • Wasserdicht: 40 m (5 ATM)
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Vorteile

  • Sauber verarbeitet
  • GPS Modul integriert
  • Musik auf internem Speicher
  • Lange Akku-Laufzeit

Nachteile

Fazit

Die Uhr erfasst eure letzten 10 sportlichen Aktivitäten – überschreitet ihr diese, ohne synchronisiert zu haben, werden die älteren Resultate überschrieben. Somit solltet ihr die Daten der Uhr als fleissige Sportler spätestens alle 10 Tage einmal mit dem Kabel auf den Computer oder über Bluetooth zum Smartphone übertragen.

Die TomTom Spark Cardio + Music ist wohl der aktuell bestausgestattete Fitness-Tracker auf dem Markt.
Schrittzähler, GPS-Sensor, Pulsmesser und Musik-Abspielgerät in einem.

TomTom Spark ist aktuell die eierlegende Wollmilchsau unter den Aktivitäts-Trackern.

Endlich könnt ihr ohne Smartphone aus dem Haus und euch voll und ganz auf den Sport konzentrieren. Perfekt zum Abschalten und Geniessen.

Die von mir getestete Spark ist die grösste Version. Die Spark gibt es noch in drei anderen Modellen. Einmal nur mit Pulsmessgerät oder dem Musikspeicher oder auch als reines GPS-Fitness- und Wearable für aktuell fast CHF 100.- weniger. Hier kann jeder selber entscheiden, welche der oben genannten Funktionen für ihn/sie wichtig sind.
Für mich ist ganz klar, dass ich mir die Spark wennschon dann mit allen Features kaufen würde, denn so hat man wirklich alles in einem und ist flexibler unterwegs.

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