PocketScan von Dacuda

PocketScan ein Gadget aus der Schweiz, das euch das mobile scannen erleichtern möchte.
Nach einiger Zeit der Forschung und dem probieren wandten sich die Macher anschliessend dann die Kickstarter Community mit der Bitte um Finanzielle Unterstützung.
Das Crowdfunding hat geklappt und der PocketScan gibt es nun seit über einem Jahr offiziell zu kaufen. Somit langsam zeit, dass wir ihn uns auch mal etwas genauer anschauen.

Beschreibung

Heute in der Zeit, wo ein jeder ein Smartphone auf sich trägt, ist das digitalisieren von analogen Blättern ein einfaches. Doch vielfach ist das Licht nicht ideal, oder die Qualität zu schwach für das dauerhafte aufbewahren von Dokumenten.

PocketScan von Dacuda

Bei uns im Büro macht der Fujitsu ScanSnap ix500 einen guten Job und die ganze eingehende Schnecken Post wird darüber digitalisiert. Der ScanSnap ist ein Gadget was ich nicht mehr missen möchte in meinem Büro. Damit scanne ich einmal im Monat die ganzen einkommenden Briefe – ja, meinen Wöchentlichen Workflow hat sich nach wie vor nicht integriert.
Unser Problem, Blätter die unsere Mädels vom Kindergarten / der Schule nach Hause bringen brauchen zu lange bis sie digitalisiert wurden und anschliessend in unserem Familien-Trello landen.

Einen ausführlichen Bericht zu unserem digitalen Familienmanagement findet ihr hier im Pokipsie Blog.

Deshalb war ich schon länger auf der Suche nach einem mobilen Scanner für den Wohnbereich. Hierfür haben wir den PocketScan von Dacadu in der letzten Zeit fleissig getestet.

Verarbeitung

Die Verpackung ist schlicht, aufgedruckt ist oben einzig der Name und der Claim «World’s Smallest Wireless Scanner» und dem Kickstarter Emblem. Auf der vorderen Seite ist abgedruckt wie und mit was der Scanner funktioniert. Auf der Rückseite findet ihr die ganzen Funktionen die euch der PocketScan bietet. Dazu gehören:

  • Einfaches Scannen
  • Direktes bearbeiten
  • Direkte Übersetzung in Wörter (text-to-speach)
  • Übersetzung
  • Einfaches teilen

Der PocketScan selber hat mich sehr fasziniert, denn er ist sehr kompakt gebaut. Wenn man ihn flach hin legt, hat es ca. die Grösse von einer handelsüblichen Computermaus.
Verarbeitet ist der Scanner sehr sauber und das Gewand ist komplett aus Kunstoff. Links und rechts, wo die Finger sind, beim scannen, ist das schwarze Kunstoff in matt gehalten. Die Vorder- und Rückseite, sowie die Oberfläche sind schimmernd-glänzend.

Unten findet ihr die ganze Technik. Zum einen die Kamera, welche hinter einer Glasscheibe versteckt ist und die Laser-Linse welche beim Scan-Vorgang fürs abtasten zuständig ist.
Neben der Linse ist noch der Aktivierungs Knopf fürs an- und ausschalten vom PocketScan. Damit das Glas, beim überfahren von verschiedenen Untergründen keinen Schaden nimmt, hat Dacuda noch an beiden Enden ein leicht rutschiges Stück Gummi befestigt.

In der Verpackung zusätzlich findet ihr neben dem USB- auf microUSB-Kabel, dem Quick-Guide ein Lappen fürs putzen vom Glas, wenn es mal schmutzig sein sollte. Hier empfiehlt sich, um Kratzer zu vermeiden das Glas wirklich nur mit dem Tüchlein zu machen. Sehr praktisch, nicht nur für den mobilen Einsatz, ist sicherlich auch das sogenannte «Protect Pouch», ein Transportbeutel.

Für die Bedienung sind einzig zwei Knöpfe notwendig. Der vorher schob beschriebene unten befindliche aus-/einschalt-Knopf sowie der Scan Button oben. Direkt neben dem zweiten ist noch eine kleine LED die euch anzeigt wenn die integrierte Batterie langsam schlapp macht.

Neben dem PocketScan legt Dacuda noch mehr ins Paket. Zum einen ist das ein Transportbeutel, damit wenn ihr den kleinen Scanner mit euch tragt, er auch sauber bleibt und geschützt ist vor Kratzern auf der Scheibe.
Dazu kommt noch ein sogenanntes Scan-Pad. Dieses nutzt ihr dann wenn ihr kleine Zettel scannen möchtet, wie zum Beispiel ein Kassenzettel für die Aufbewahrung, damit ihr die nicht immer sammeln müsst.

Software/App

Gescannt wird direkt in eine App oder auf eine Software am Computer. Das funktioniert mit Android, wie auch iOS und auf der Rechner Seite könnt ihr das mit Windows genauso wie auf OS X tun.

Die App ist simple aufgebaut. In den Einstellungen kann ihr die Auflösung vom Scan definieren sowie die standartmässige Sprache welche ich am meisten einlest. Die PDF-Seitengrösse lässt sich festlegen und auch die Sprech-Geschwindigkeit und Stimmhöhe.

Letzteres ist dann wichtig, wenn ihr euch Texte vorlesen möchtet die ihr zuvor eingescannt habt. Das ganze Möglich macht die OCR Erkennung, welche gleich nach einem Scan über das digitale Blatt läuft. Die Standart-Sprache ist dafür wichtig, damit euch Texte die ihr in einer Sprache einlest, welche ihr nicht kennt auch übersetzt werden können. Da das ganze über Google Translate gemacht wird, könnt ihr dies natürlich auch nach dem Scan noch ändern.

Die digitale Kopie von dem vor euch liegenden Blatt Papier könnt ihr bei bedarf auch sehr schnell weiter verbreiten. Zum einen Als Bild, als Text, PDF oder auch als Word-Dokument. Anschliessend öffnet sich das iOS eigene Share-Sheet und ihr könnt das ganze drucken, einen Workflow starten, versenden oder an verschiedenste Apps weiter geben. Bei uns landet es zum Beispiel nach dem Scan immer gleich als PDF auf einem unserer NAS-Systemen.

Lieferumfang

  • PocketScan von Dacuda
  • microUSB- auf USB-Ladekabel
  • Transportbeutel
  • Scan-Pad
  • Putztuch
  • Quick Guide

Technische Details

  • Grösse: 95 x 50 x 27 mm
  • Gewicht: 85 g
  • Abtastfeld: 50 x 20 mm
  • Akku: ca 400 scans
  • Sensoren: Bluetooth iBeacon
  • Sensoren Specs: RGB, 1600 dpi Laser Sensor, 1 MEMs Gyroscope
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Vorteile

  • Kompakte Bauweise
  • Einfache Handhabung
  • iOS, Android, Windows und OS X Nutzung

Nachteile

Fazit

Angedacht war eigentlich, dass der PocketScan bei uns im Wohnbereich seinen Platz findet. Dank seinem schlanken äusseren fällt er kaum auf und ist doch immer zur Stelle, wenn man ihn braucht.
Doch dank seinen knappen Ausmassen eignet er sich auch sehr gut für den mobilen Einsatz. Somit würde er in meiner Grossen Tasche landen und ich könnte somit auf Reisen, auch ausserhalb meiner Sprach-Grenze, Wörter oder ganze Sätze übersetzen. Mal schauen was schlussendlich siegen wird und wo er zum Einsatz kommt. Vor allem da es heute mittlerweilen gute Apps fürs ab Fotografieren und übersetzten gibt.

Das Scannen von kompletten Dokumenten – vor allem Briefe und ähnliches – braucht etwas Übung, damit ihr mit einem Schwung alles auf Blatt bekommt. Das merkt ihr dann wenn ihr mal etwas verrutscht. Dann korrigiert der Scan relativ schnell, doch ihr müsst anschliessend nochmals über gewisse Bereiche fahren, damit das Schlussbild stimmig ist. Auf der Seite von Dacuda bekommt ihr auch einiges an Tutorial-Videos geboten in denen ihr zum Beispiel lernen könnt, wie ihr bei einem Brief auch einfach und effizient alle Ecken und Ränder richtig mit ins Dokument bekommt.
Wie geschrieben, alles eine Übungssache, doch wenn ihr ein wenig geübt habt möchtet ihr den kompakten Scanner für den schnellen Einsatz nicht mehr missen.

Bevor ihr euch jetzt aber einen PocketScan kauft, schaut kurz auf der Webseite von Dacuda nach, ob auch euer Smartphone unterstützt wird. Bei den iPhones/iPads ist das ganze kein Problem doch wie immer funktioniert nicht ein jedes Androide Smartphone gleich gut.

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