Fitbit Ultra

Gesundheit ist ein wichtiges Gut, um das zu erhalten gibt es diverse Technische Hilfsmittel. Aktuell testen wir einige Gadgets aus der Sparte – heute ist der Fitbit an der Reihe.

Beschreibung

Gegangene Schritte, bewältigte Stockwerke, Distanz, den Schlaf und die verbrennten Kalorien  sind nur ein Teil der Daten, welche der Fitbit für euch aufzeichnet. Der Fitbit ist ein kleiner Helfer der täglich eure Fitness aufzeichnet und euch in Zahlen und Diagrammen sichtbar macht.

Fitbit

Der Fitbit kommt in einem coolen, transparentem Plastikkasten daher, welcher das kleine Helferchen auch gleich schön in Szene setztet. Im unteren nicht einsichtbaren Teil befindet sich das USB Kabel, eine Docking-Station, eine Gürtelhalterung und eine Armhalterung aus Stoff.
Der Fitbit ist kleiner und vor allem leichter als wir ihn uns vorgestellt haben, Stylisch sieht er aus und mit einer leichten Gummierung überzogen, somit hält es sich gut in der Hand.

erste Konfiguration

Damit der Fitbit überhaupt aufzeichnen und mit dem Profil synchronisieren kann, wird zuerst einmal der USB Stecker in die Docking-Station gesteckt und der Fitbit draufgesteckt. Am Mac oder PC angeschlossen und über die fitbit Webseite den Client für die jeweilige Plattform herunterladen. Gleichzeitig ein Konto einrichten und den App-Wizzard durchlaufen.
Wie immer bei neuen Gadgets ist es wichtig den Akku beim ersten mal vollständig zu landen, also noch etwas warten bis ihr den Clip das erste mal austesten könnt. Dafür lebt dann der Akku aber auch einiges länger.

Beim einrichten des Kontos wird neben dem Namen, Geburtsdatum, Grösse und Gewicht erfragt sowie ein Spitzname.

Angemacht wird der Fitbit zum einen mit dem Clip selber, sofern es sich nur um das T-Shirt oder ähnlichem  dünnem handelt, ansonsten empfehlen wir den beigelegten Gürtelklip zu nutzen. Oder einfach in die Hosentasche packen, funktioniert auch bestens. Da der Fitbit so klein und leicht ist, stört er überhaupt nicht da er schon nach kurzem gar nicht mehr auffällt.

Am Fitbit selber befindet sich ein einziger Knopf, durch das drucken dieses aktiviert sich das Display und zeigt euch die ganzen Infos an:

  • Anzahl Schritte
  • Distanz welche an dem Tag zurück gelegt wurde
  • verbrannte Kalorien
  • bewältigte Stockwerke
  • Motivations-Blume
  • Uhrzeit

Wenn der Fitbit durch eine Bewegung aus dem «Schlaf» geweckt wird zeigt er von Zeit zu Zeit immer wider Motivierende Sprüche an.

Auch der Schlaf kann analysiert werden, dazu wird das mitgelieferte Stoffarmband mit dem Klettverschluss an der nicht aktiven Hand (ein Schelm wer da auf falsche Gedanken kommt) befestigen. Den Klip in den Schlitz stecken und beim Hinlegen etwas länger auf den Knopf drücken, ab diesem Zeitpunkt wird der Schlaf getrackt (am morgen einfach dran denken wieder etwas länger drauf drücken um das Schlaf-Tracking zu stoppen).
Auch unter Tags, wenn ihr Sport macht wie Joggen oder ähnlichem könnt ihr diese Zeit genau gleich mit aufzeichnen lassen und später im Webinterface eine Beschreibung dazu hinterlegen. Somit lassen sich die Sportlichen Aktivitäten verfolgen.

Daten übertragen

Das Übertragen der Daten vom Fitbit auf den Server geschieht durch das aufstecken des Klips auf die Docking-Station, aber es geht auch einfacher. Sobald der Fitbit sich der Station auf fünf Meter nähert synchronisieren sich die Daten von alleine auf den Server.
Dies ist sehr praktisch, vor allem da der Akku Laut Hersteller zwischen 5 und 7 Tagen hält und gar somit nicht so of auf die Station gesteckt werden muss. Nach unserem zwei Wöchigen Test können kamen wir locker auf die 7 Tage.
Eher speziell ist, dass der Akku-Stand nicht am Klip selber abgefragt werden kann. Einzig über das Webinterface, die App oder wenn der Fitbit auf der Station steckt verrät dieser seinen aktuellen Akku-Stand.

Anhand der vorhandenen Daten wie der Grösse, dem Gewicht und den zurück gelegten Kilometern wird auch der Kalorienverbrauch errechnet und angezeigt. Was wir in unserem Test bis jetzt noch nicht ausprobiert haben sind die zugeführten Kalorien. Diese können nicht nur über das Webinterface sondern auch direkt über die dazugehörige App (Android / iOS) eingetragen werden:

  • Frühstück
  • Vormittags-Snack
  • Mittagessen
  • Nachmittags-Snack
  • Abendessen
  • Irgendwann

Dies sind die vordefinierten Kategorien über welche ihr eure Lebensmittel erfassen könnt. Leider sind die ganzen Lebensmitteln noch auf den amerikanischen Standart ausgerichtet. Beim ersten mal heisst es, die einzelnen Produkte händisch erfassen und auch gleich die Kalorien-Anzahl eintragen (da bleibt zu hoffen, dass diese bald auch eingedeutscht wird).
Neben den vertilgten Kalorien gibt’s auch die Möglichkeit das getrunkene Wasser zu erfassen, auch hier spannend zu sehen, ob die Empfohlenen ca. 2 Liter pro Tag auch eingehalten werden.

Laut Studien sollen ja 10’000 Schritte pro Tag von nöten sein, damit diese auch zu einer Kalorienreduktion führen. Diese fördern den Kalorienverbrauch um bis zu 400 %, doch das ist (sofern man einen Sitzenden Beruf hat) schon recht viel. Unser Tip; versucht auf den Lift zu verzichten, zumindest wenn es aufwärts geht.
Der kleine Stick bringt einem viel Spass und nicht nur in den ersten Wochen. Viel Motivation doch noch mal kurz aufzustehen und etwas holen was man sonnst eher sein lässt (auch wenn es nur ein paar Kinderschokoladen-Riegel sind).

Für alle die gerne abnehmen möchten, ist die Motivation welche der leichte Klip einem liefert natürlich perfekt geeignet. Somit hat man immer den Überblick, was rein und wieder raus geht.

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Vorteile

  • Kompakt
  • Leicht
  • funktioniert nach einrichten alles Automatisiert

Nachteile

  • Daten über eigene Gesundheit liegen auf fremdem Server

Fazit

Eine geniale Möglichkeit, einmal zu sehen wieviel man sich Tag täglich bewegt.
Ich hätte niemals gedacht, dass ich an die vorgegebenen 10’000 Schritte so nah ran komme. Sicherlich habe ich mich dank dem Chip ein paar mal mehr bewegt, zum einen dank den Feedbacks über das Notificationscenter aber dennoch komme ich da immer auf schöne Zahlen.

Bedenklich ist daran einfach die Daten, diese liegen ja nicht bei einem auf dem Rechner oder dem Smartphone. Sie liegen auf den Firmenserver von Fitbit, man weiss ja nie was damit passiert #Stichwort Minority Report.

Aber grundsätzlich ist es eine geniale Möglichkeit einmal zu schauen wie fit ihr seid, und wo ihr euch so einordnen könnt. Mal schauen vielleicht lass ich mich auch mal auf einen Test der Kalorien ein.

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5 Antworten

[…] Michael hat seinen FitBit verloren (hier im […]

[…] alle die schon immer mal wissen wollten wie fleissig sie pro Tag gehen. (hier geht es zum Testbericht und über diesen Link kommt ihr zum […]

30.1.2013

Von Fitbit gibt es auch eine Waage, man kann sich dann sein Gewicht anzeigen lassen und tracken auf dem Smartphone…

Besten Dank @Thorsten für die Information, die Waage wird bald hier auch in einem Review vorgestellt.

[…] ausführlichen Testbericht zum Fitbit Ultra könnt ihr hier auf dem GadgetPlaza Blog […]

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