D-Link DNS-320L – SchareCenter – Cloud NAS

Speicherplatz ist auch zu Zeiten von den ganzen Cloud Lösungen immer noch ein grosses Thema. Zum einen da nicht alle Daten dazu geeignet sind in der Cloud ab zu speichern, aber auch die Film-, Musik- oder Bildersammlung immer grössere Dimensionen annehmen.
Deshalb möchten wir euch hier das ShareCenter von D-Link etwas näher bringen.

Beschreibung

In Zeiten von digital Kammeras mit der Möglichkeit von 8, 12 und 16 MegaPixeln Auflösung etwas abzulichten wachsen die Datenbanken der Bildersammlung in unglaublicher Geschwindigkeit.
Vor allem da man nicht wie früher zu Zeiten der analogen Fotografie  zuerst abwägen musste wie man ein gutes Foto macht, heutzutage wird einfach drauf los geknipst, die schlechten auf dem Rechner oder noch auf dem Foto Apparat gelöscht.

Bei der Musik ist es ähnlich gekauft ist sie schnell, früher bei den CDs und Vinyl Platten sah man aufgrund der Physischen Hülle noch wieviel man schon eingekauft hat (in meinem Fall mehr als 10 m CDs am Stück). Bei den digitalen Musik-Gütern ist es genauso wie auch bei den Filmen man sieht die Dimension nicht mehr in der sich die eigene Sammlung bewegt.

Bis wir vor drei Jahren unser erstes NAS (Network Attached Storage – auf deutsch netzgebundener Speicher) gekauft hatten, waren unsere Backups und Media-Daten verteilt auf insgesamt 16 externe Festplatten. Das war uns nicht nur Platztechnisch ein Dorn im Auge vor allem dass ein jedes dieser Laufwerke einen eigenen USB Port belegte und viel schlimmer einen eigenen Stromanschluss benötigte. Sicherlich bei USB kann man mit USB-Hubs das ganze verteilen, doch wenn man drei davon hintereinander geschalten hat sah das nicht mehr wirklich prickelnd aus. Schlimmer bei den Stromsteckern, die meist nicht normale Stecker waren sondern noch einen Adapter dran hatten. Womit sie immer gleich mit zwei / drei Steckplätze einer Mehrfahsteckerleiste besetzt hatten.
Zum Glück gibt’s für den Kabelsalat auf dem Tisch die Cable Drops unter dem Tisch die Cablox und eine Kabel Box am Boden.

D-Link DNS-320L – Schare Center

Doch zurück zum Speicherproblem, diesem haben wir damals mit dem Kauf Drobo FS und ein Jahr später mit der Synology DS411j entgegen halten können. Doch wie es so ist mit dem Speicherplatz (zumindest wenn man es unter anderem so Backups-Fanatisch wie ich übertreibt) von dem hat man niemals genug. Deshalb steht schon seit längerem eine Neuanschaffung auf der ToDo Liste.
Vor einiger Zeit durften wir für dem Pokipsie Blog das ShareCenter Shadow DNS-325 von D-Link testen (sicherlich einer der Vorgänger des heute hier im Test befindlichen ShareCenters). Nun steht seit einigen Tagen neuste ShareCenter von D-Link hier bei uns zum austesten.

Hardware

Was uns gleich als erstes aufgefallen ist, die etwas unüblich Form eines Netzwerkspeichers welches das ShareCenter aufweist. Unser erster Gedanke war, dass die Boxee Box aus eigenem Hause, mit seinem Schrägen aussehen etwas abgefärbt hatte. Uns gefällt das etwas andere Design auf jedenfall.

Das ShareCenter 320L ist ein sogenanntes 2-Bay NAS. Was soviel heisst, dass es mit bis zu zwei SATA-Festplatten bestückt werden kann. Eine jede Platte kann maximal 3 TB Speicher fassen.
Unser Tipp, wenn ihr das D-Link NAS als Backup Lösung nutzen möchtet und / oder ihr darauf heikle / wichtige Daten speichern möchtet nehmt eine 1 TB maximal 2 TB Festplatte (wenn ihr mehr dazu wissen möchtet empfehlen wir euch, unserer Sonderfolge vom #GeekTalk Podcast anhören «Datenbewusstsein, Backup und Restore»).

Die Physischen Ausmasse des NAS erstrecken sich über 144 x 90 x 193 mm und ohne die Festplatten ist der externe Netzwerkspeicher ganze 113 g leicht.

Anschlüsse

Am NAS selber befinden sich hinten neben dem Eingang für den Strom und dem Gigaport Ethernet Zugang einzig der USB Port für das anschliessen von Druckern und USB Stick. Oben befindet sich noch ein grosse Button mit der Aufschrift «Push» darüber wird der Deckel geöffnet dazu aber gleich mehr.

Dazwischen ist noch der kleine Lüfter ersichtlich, der wie wir in unseren Tests bemerken durften extrem leise agiert. Muss aber auch erwähnt werden dass bei uns im Büro fast immer Musik auf irgendwelche Systeme gestreamt wird oder Visuelle Media-Dateien auf einem unserer Media-Center wiedergeben wird. Ausser wir testen gerade die aktuell fleissig eintreffenden Kopfhörer, deshalb ist bei uns immer ein gewisser Geräuschpegel vorhanden.

An der Front  befinden sich zwei Knöpfe. Einen für das ein- und ausschalten und der zweite einmal gedrückt aktiviert den USB Port, zum deaktivieren einfach gedrückt halten.
Rechts daneben zwei blaue LED-Lämpchen, welche die Aktivität der beiden eingebauten Festplatten aufzeigen.

Innenleben

Angetrieben wird das NAS mit einem 800 MHz Prozessor, welcher auf einen 128 MB RAM Speicher zurück greifen kann.

Ins Netzwerk eingebunden wird der Datenspeicher mit einer 10 / 100 / 1’000 Gigabit Anbindung via Ethernet. Somit habt ihr je nach verfügbarer Hardware (aktuellem Rechner und sofern vorhanden neueren Switch / Router) schnelle Möglichkeit auf eure Daten zu zu greifen.

Das Strom-Management wird immer wie wichtiger. Deshalb hier noch die Werte, im Betriebs-Modus verbraucht euch das ShareCenter 15.7 W in der Stunde, im Speep-Modus kommen noch 8.2 W zusammen.

Inbetriebnahme / Konfiguration

Wie schon oben angesprochen komm jetzt der hinten befindliche «Push» Button zum Einsatz. Drauf drücken und schon lässt sich der Deckel des ShareCenters abnehmen.
Als erstes fällt einem da gleich ganz unten die Platine welche das Herzstück des ganzen ist auf. Danach sieht man auch gleich die beiden Schächte wo die einzelnen Festplatten verbaut werden.

In unserem Falle haben wir zwei HD WD Caviar Green eingesetzt.
Dazu ganz einfach die beiden Festplatten auspacken und jetzt kommen auch die beiden roten Bügel welche mitgeliefert werden zum Einsatz.
Diese beiden werden (vergewissert euch dass sie richtig herum angebracht werden) direkt an der Harddisk angeschraubt. Jeweils gegenüber der Schnittstelle an der die Festplatte eingesteckt wird.
Spätestens beim einsetzten sollte euch bewusst werden, warum diese unterschiedlich lange Bügel haben. Hängt mit der schrägen Bauweise des D-Link NAS zusammen.
Dabei ist zu raten die Festplatte gut festzuhalten und / oder sogar hinzulegen. Den wenn diese einmal kippt oder sonnst einen Schlag bekommt ist dies der längeren Lebensdauer nicht wirklich förderlich.

Nachdem die roten Bügel angeschraubt sind, einfach in den vorgesehenen Festplatten-Schacht schieben bis es mit leichtem Wiederstand eingesteckt ist. Das gleiche auch bei der zweiten Platte.
Solltet ihr noch nicht so viele Daten haben könnt ihr auch nur eine Platte einbauen, dabei ist einfach zu beachten in welchem Modus ihr euer NAS betreiben möchtet, dazu kommen wir gleich noch (Themenpunkt: RAID).

!!! WICHTIG, wenn ihr alte Festplatten für das NAS verwenden möchtet ist das auch kein Problem. Sollten da aber noch Daten drauf liegen die ihr für später braucht, kopiert diese vor ab auf einen Temporären Speicherplatz. Neue Platten werden wie bei jedem NAS zuerst formatiert.

Jetzt nur noch Deckel wieder drauf drücken, Netzwerkkabel einstecken, Strom anschliessen und schon ist das ShareCenter betriebsbereit.

Einrichten

Sobald ihr euer ShareCenter angeschlossen habt, gilt es am Computer die mitgelieferte CD einzuschieben und je nach Betriebssystem die Installationsdatei auszuführen.

Dank des Assistenten ist auch das einrichtigen wunderbar einfach gehalten und kann auch von nicht ganz so versierten Computer Nutzern durchgeführt werden. Sollte im Video oben, oder in meiner Beschreibung etwas nicht ganz so verständlich beschrieben worden sein, kein Problem der Assistent zeigt es euch nochmals in Bildern, Schritt für Schritt.

D-Link ShareCenter

Nachdem ihr ein Benutzer (Admin) und dessen Passwort eingerichtet habt, wird die IP-Adresse des Netzwerkspeichers eingerichtet. Wenn ihr nicht wisst um was es dabei geht, einfach die Standarteinstellung beibehalten (sofern euer Router DHCP unterstützt – machen aber ja heute eh fast alle) oder eine Statische IP vergeben.

Unser Tipp an der Stelle wenn ihr neben dem NAS auch noch einen neuen Router sucht schaut euch folgendes Review etwas genauer an DIR-605L Cloud Router, dessen Vorteile im Zusammenhang mit dem ShareCenter folgt weiter unten in der Konfiguration noch.

Allen die nicht ganz so gut mit der Englischen Sprache klar kommen (ich eingeschlossen) sei geraten die neuste Firmware einzuspielen (dies am besten schon nach der ersten Konfiguration). Die aktuellste Version findet ihr jeweils auf dem FTP-Server von D-Link (Tipp: wenn ihr nichts seht, als Windows Nutzer IE und auf dem Mac den Firefox dafür nutzen) und diese kann seit kurzem auch Deutsch, somit wird vieles um einiges einfacher.

Netzwerk

Nun aber weiter in der Konfiguration, jetzt könnt ihr die Arbeitsgruppe in der eure Rechner sind mit einem Namen betiteln sofern ihr da nicht schon etwas habt (auch hier wieder, wenn ihr nicht wisst was damit gemeint ist einfach Standart Einstellung belassen). Wichtiger ist die Wahl des Namens von eurem ShareCenter und eine Beschreibung (optional). Der Vorteil, solltet ihr mehrere ähnliche Geräte im Netzwerk haben, könnt ihr anhand dieser sehen was genau dieser für eine Aufgabe in eurem Netzwerk hat.

Einer der grossen Vorteile des DNS-320L ist, dass er wie der Name schon sagt auch aus der Wolke, oder besser gesagt von ausserhalb eures heimischen/Firmeninternen Netzwerkes angesprochen werden kann. Dazu müsst ihr, sofern ihr es möchtet, einen sogenannten DDNS (Dynamischen DNS-Dienst) einrichten. Wenn ihr einen solchen haben möchtet aber nicht genau wisst wie es funktioniert, fragt jemand in eurer Umgebung der das wissen hat und sonnst folgt einfach der Anleitung aus dem Assistenten heraus.

RAID

Hierbei geht es um einen gewissen Schutz eurer Daten, möchtet ihr mehr dazu wissen empfehlen wir nochmals die #GeekTalk Sonderfolge zum Thema Backup. Bitte beachtet das RAID niemals ein Backup ist!!!

Hier eine kleine Übersicht der Möglichen Einstellungen:

Festplattenmodus Beschreibung Vorteil
RAID 0 Verbindet beide Laufwerke Maximale Performance, wenn das NAS via Gigabit Ethernet angebunden ist.
RAID 1 Automatische Spiegelung Bietet die Sicherheit wenn eine Platte ausfällt kann diese ersetzt werden und wird wieder zurückgespielt. Somit eine gewisse Ausfallsicherhheit.
Standard zwei einzelnen Laufwerke Flexibilität von zwei Laufwerken, Trennung von Medien oder ähnlichen Szenarien.
JBOD Verknüpfung beider Laufwerke Einfach zu nutzen da nur ein Laufwerk vorhanden.

Wenn ihr die DIR-320L als Backup Medium Nutzen möchtet, macht es Sinn auf RAID 1 zu setzten, somit sind die Daten schon einmal etwas sicherer verwahrt. Genauso wenn ihr darauf eure Bilder oder Musik-Sammlung unterbringen möchtet.

Wir haben bei unserer Synology DS-411j und beim Drobo FS beide male auf RAID 0 gesetzt. Dies aus einem einfachen Grund, diese beiden werden einzig als Media-Center-Futterstation eingesetzt.
Heisst im Klartext, sie sind dazu da, unsere Media-Centern (meist unsere Boxee Boxen und unsere Apple TV’s) mit Filmen und Serien zu füttern. Da leider in der Fernseh-Landschaft meist nur absoluter Quatsch läuft.

Somit verfügen wir über 18 TB geballte Film-Power, mit der es uns nicht so schnell langweilig wird. Sollte es dann dennoch einmal Probleme mit der Hardware geben (Festplattenausfall) wäre es für uns nicht ganz so schlimm. Unsere Film-Sammlung beruht auf einem grossen DVD-Arsenal welches aktuell im Keller bunkert und jederzeit wieder digitalisiert werden kann (somit auch gänzlich legal).

Somit ist es euch überlassen wie ihr genau es einrichten möchtet. Bedenkt einfach wenn es extrem wichtige Dateien wie Bilder, sonstig persönliche digitale Artefakte, eingescannte Briefe oder allgemein unverzichtbare Dokumente sind diese sicherlich im RAID 1 einzulagern und zusätzlich noch ein Backup auf einer weiteren Platte / USB Stick oder ähnlichem anzulegen (auch hier wieder erwähnenswert, unsere Sonderfolge vom #GeekTalk).

D-Link ShareCenter

Mehrnutzerverwaltung

In Familien, WohnGemeinschaften und / oder auch im Büro kann es wichtig sein, dass nicht ein jeder Netzwerkbenutzer Zugriff auf alle Daten hat. Dann kann das Share Center auch als «einfacher» File-Server fungieren.
In Familien macht es zumindest meist wenig Sinn, wenn die Kinder zugriff auf den Briefverkehr der Eltern haben. Genauso wie man den Jungen Familien Mitgliedern auch eine gewisse Privatsphäre gönnen mag, beim Speicher derer Daten auf dem File-Server.
Dies lässt sich im Webinterface ganz einfach wie so vieles andere auch konfigurieren lässt. Einfach die IP welches das NAS in eurem Netzwerk hat im Browser ansteuern, Benutzernamen und Passwort eingeben und schon habt ihr eine grafische Oberfläche in eurem Browser und könnt alles daraus Konfigurieren.
Nachdem ihr eure einzelnen Benutzer angelegt habt, könnt ihr einfach Ordner-Strukturen erstellen und an gewisse Mitglieder des Netzwerks freigeben. In Familien kann es genauso Sinn machen, wie auch im Beruflichen Einsatz einzelne Nutzer zu Gruppieren (Eltern / Kinder – Vorgesetzte / Mitarbeiter) und diese Gruppen dann auf einzelne Ordner freigeben. Somit seid ihr sehr flexibel in der Rechtevergabe, welche natürlich auch im Nachhinein geändert werden können.

Dienste

In den Einstellungen gibt es weitere Dienste welche ihr über das Web-interface freischalten und konfigurieren könnt:

  • DLNA Server
  • UPnP Server
  • iTunes Server
  • Web File Server
  • FTP Server
  • Backup Server
  • USB Print Server

Dank dem DLNA– und UPnP-Server könnt ihr Musik, Filme, und Bilder welche sich auf dem Share Center befindet, einfach auf euer Android, Windows Smartphone oder Tablet sowie auch MediaCenter streamen lassen. Funktioniert auch bei neueren Fernsehern welche einen Netzwerkzugang haben und sich mit DLNA verstehen.

Über den iTunes Server könnt ihr eure Musik überall in der Wohnung abspielen ohne, dass der Mac / PC auf dem iTunes läuft immer an sein muss. Sicherlich ist dies auch möglich über iTunes Match, doch zum einen ist dies auf 25’000 Songs begrenzt und bietet keine Film und TV Show Unterstützung.

Web File Server heisst, ihr habt von jedem eurer Rechner welcher sich in eurem Netzwerk befindet die Möglichkeit via Web-Browser auf die darauf befindlichen Daten zu zugreifen.

Der FTP Server bietet euch die Möglichkeit, für Kollegen, Mitarbeiter oder Familien-Mitglieder Dateien zur Verfügung zu stellen. Das kann von einer kleinen Textdatei, über ein Bild bis zu einem Film von den letzten Ferien alles mögliche sein.
Zu meiner Handelsschulzeit habe ich meiner Klasse über den FTP Server die inoffizielle Klassenliste, Aufgaben-Liste und Teilweise auch Lösungen zum Download angeboten. Das ganze natürlich nur für eingeweihte und mit Passwort versehen.
Aber auch Bilder von Ausflügen haben wir zu Zeiten vor Flickr, Facebook und Co. so geteilt.
Auch heute noch eine beliebte Möglichkeit zumal so kein Bilderdienst aus den USA oder wo auch immer die Daten mit-lesen kann.

Backups sind wichtig, unglaublich wichtig, auf einem Rechner sammeln sich immer mehr persönliche Daten. Diese verschwinden sollte es einmal ein Software-/Betriebssystem- oder sogar Hardware-Fehler einschleichen und das wäre doch schade (nein ich werde dieses mal nicht auf unsere Sonderfolge zum Thema Backup hinweisen, wer sie bis jetzt noch nicht gehört hat und / oder aktiv Bakup macht der würde ich fast schon sagen ist selber schuld).
Dank dem integrierten Backup Server habt ihr die Möglichkeit auf einfachste art und weise Backups zu erstellen. Vom Windows PC genauso wie von einem Mac.
Mac Nutzer, die sich bis jetzt das Geld gespart haben eine TimeCapsule zu kaufen und dafür das ShareCenter für Backups nutzen möchten haben hier die Möglichkeit. Durch ein paar klicks wird das NAS zur TimeCapsule.
Sehr nützlich vor allem in Haushalten mit mehreren Computern, da nicht jeder eine eigene Backup-Lösung braucht und alles Zentral abgelegt werden kann.

Nicht ein jeder besitzt einen modernen Drucker mit WLAN Anbindung, kann via AirPrint (oder ähnlichen Technologien), eMail oder sonst drucken. Um zu drucken muss der Rechner an dem dieser hängt immer in Betrieb sein, doch dank dem USB Print Server gehört das der Vergangenheit an. Drucker am USB Port anschliessen, Druckerfreigabe aktivieren und schon kann er von jedem Rechner im Netzwerk genutzt werden.

Apps / MyDlink Cloud Services

mydlink Access-NAS AppIm oberen Teil des Testberichtes haben wir schon ein paar mal darüber geschrieben. Dank dem «mydlink Cloud Services» habt ihr die Möglichkeit eure Daten überall auf der Welt zugänglich zu machen.

Von einem jeden Computer aus genauso aber auch über euer Android oder iOS Gerät (iPad, iPod touch oder iPhone) via App welche ihr euch kostenlos aus dem Play Store / App Store downloaden könnt.

Schweiz:
mydlink Access-NAS – App Store Link
Deutschland:
mydlink Access-NAS – App Store Link
Österreich:
mydlink Access-NAS– App Store Link
Android App:
mydlink Access-NAS – Play Store Link

Über die App habt ihr die Möglichkeit an die Daten von eurem NAS zu kommen – solange ihr Internet Zugang habt von fast überall von der Welt. Aber ich könnt auch darüber Bilder oder sonstige Dateien auf euer NAS kopieren.
Sehr interessant wird es dabei wenn ihr z.B. in den Ferien seid, euer Fotoapparat ist voll mit Bildern, all eure Speicherkarten sind gefüllt und auch euer iPad / iPhone habt ihr schon randlos gefüllt. Dann einfach einen Ort mit möglichst schnellem Internet suchen gehen und die Dateien hochladen.

Natürlich könnt ihr über diesen Weg auch auf all eure Bilder welche ihr auf dem ShareCenter habt zugreiffen, sie euren Freunden, Kollegen und wem auch immer zeigen. Das selbe funktioniert mit Videos und anderen Dokumenten.

Wenn ihr eine Netzwerkkamera bei euch im Haus / der Wohnung habt (wie z.B. der D-Link DCS-932L) könnt ihr via der mydlink+ App auch diese verfolgen. Schnappschüsse oder Video-Aufzeichnungen sobald sich etwas bewegt könnt ihr auch ganz einfach auf dem Netzwerkspeicher hinterlegen.

Umwelt – D-Link Green

Strom eine Komponente in unserem digitalen Leben, ohne die wir heutzutage nicht mehr auskommen könnten.
Umso mehr Gadgets an den Strom-Anschluss möchten um ihren Akkuhunger stillen zu können umso wichtiger wird es auch Geräte einzusetzen welche diesen nicht verschwenden.
D-Link hat mit dem Label «D-Link green» eine Möglichkeit geschaffen wie ihr zum einen Strom sparen könnt, gleichzeitig aber auch etwas für eure eingesetzte Hardware tut.
Dank ausgeklügelter Lüfter und Smart Fan-Temperatursteuerung und der Energieverwaltungsfunktionen der Festplatten verbraucht das System weniger vom kostbaren Strom.

D-Link DNS-320L - Schare Center D-Link DNS-320L - Schare Center D-Link DNS-320L - Schare Center D-Link DNS-320L - Schare Center D-Link DNS-320L - Schare Center

Vorteile

  • Kompakt
  • Webbasierte Konfiguration
  • «Private Cloud»
  • Preis-/Leistung Verhältnis Top

Nachteile

  • Nicht erweiterbar

Fazit

Ein Netzwerkspeicher mit einer markanten Form, nicht wie die üblichen Standart NAS Systeme, schlank, abgeschrägter Deckel und schlichtem Design.

Synology NAS-Systeme sind aktuell in aller Munde und aktuell kommt niemand an ihnen vorbei. Im #GeekTalk hatten auch schon eine Sonderfolge zum Thema NAS (Schwerpunkt Synology). Eine interessante Folge mit einem Einstieg in die Netzwerkspeicherwelt.

Jetzt ist nur die Frage, was will man mit dem eigenen Netzwerkspeicher alles machen?

Bei vielen durfte ich feststellen, braucht es gar nicht die riesen Auswahl welche das Synology System bietet. Im DNS-320L sind alle wichtigen Funktionen integriert und einfach zu konfigurieren. Und was sicherlich nicht unerheblich ist, ist die doch recht «grosse» Preisdifferenz.

Gadget passt zu ...

Allen die einen zentralen Netzwerkspeicher suchen.

2 Antworten

[…] D-Link DIR-320L […]

7.10.2014

Wer hat’s erfunden? ;-) Ich finde es toll, dass sich jemand privat die viele Arbeit macht uns an seinem Wissen teilhaben zu lassen. Ist das „c“ in SchareCenter ein gewollter „schwiizer gäägch“ oder ein Tippfehler??

Danke für den Blog und die Videos – weiter so.

Liebe Grüße in die Schweiz
Christiain

Kommentar schreiben

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
* Name, E-Mail Adresse und Kommentar sind benötigt

Eigenschaften

Sie finden passendes Zubehör schneller,
wenn Sie nach Stichworten suchen:

Links

  • Keine vorhanden