TomTom Runner Cardio GPS Sportuhr

Im April des letzten Jahres durften wir in Amsterdam die Geburt der TomTom Uhr miterleben. Im April des Jahres wurde die neue Version vorgestellt und jetzt ist sie endlich im Handel erhältlich. Am auffälligsten ist die neu verbaute Möglichkeit den Puls direkt am Armband zu messen.
Hier im Testbericht erfahrt ihr, wie mir die neue SmartWatch gefallen hat.

Beschreibung

Der Trend Fitness Gadgets hat im letzten Jahr so richtig durchgestartet und nimmt kein Ende. Und das ist auch gut so, immer wieder treffen neue Helferchen bei uns zum Test ein.

TomTom Runner Cardio GPS Sportuhr

Nach dem ersten Gehversuch mit der Nike-Kooperation und dem letztjährigen Modell hat TomTom schon einiges an Erfahrungen sammeln können.
Das grösste Update, zumindest visueller Natur ist natürlich die unten am Uhren-Corpus angebrachten zwei LEDs, und die Sensorik welche euch gleich am Arm den Puls abnehmen.

Verarbeitung

Als das Packet ankam liess ich gleich alles Fallen, da ich wusste, was auf mich zukommt. Mit Vorfreude habe ich das Paket aufgeschnitten und es ist, wie beim ersten Modell im letzten Jahr ein Glas-Sarg herausgekommen. Darin schön verpackt und präsentiert der neue TomTom Runner Cardio.
Im unteren, nicht sichtbaren Teil der Verpackung versteckt sich die Bedienungsanleitung, einem Kurzbeschrieb wie die Uhr richtig angezogen wird und dem Lade-Kabel sowie die Dockingstation für das aufladen und synchronisieren mit dem Computer.
Das Herzstück in der Uhr ist natürlich der kleine «Computer», welcher sich auch einfach und schnell aus dem Uhrenband heraustrennen lässt.

Positiv im Vergleich zum Vorjahres-Modell aufgefallen ist mir, dass das Armband weicher geworden ist und der Verschluss besser gelöst ist. Doch genau dieser kam mir schon im letzten Jahr sehr bekannt vor ist er doch fast so gebaut wie die von Mio Alpha.
Noch eine Verbesserung hat sich zum letzten Modell eingeschlichen. Armband umfasst die Uhr nun viel besser, dazu wurden die Gummilamellen um die Uhr herum vergrössert und umschliessen diese nun stärker. Das gibt der ganzen Uhr einen stabileren Eindruck.

Doch nicht nur das Armband ist wie bei der Mio Alpha, auch der Pulsmesser ist baugleich. Bei genauerem hinschauen sieht man dann auch, dass dabei auf Mio Alpha gebaut wurde und deren Sensor in die TomTom Uhr integriert wurde.

Die Möglichkeiten

Damit seid ihr in der Lage, immer im optimalen für euer Training angepassten Pulsbereich zu trainieren. Ihr könnt zwischen fünf Intensitätszonen wählen. Dabei werdet ihr durch einen akustischen und einen Vibrationsalarm unterstützt, welcher euch angibt ob ihr euren Gang verringern oder verschnellern sollt.

Was mir am aller besten an der SmartWatch gefällt ist die Möglichkeit der unterschiedlichsten Handhabungen. Nicht nur am Arm könnt ihr die Uhr nutzen, es geht mit entsprechendem Adapter auch direkt am Fahrrad.

Neben dem euch die SmartWatch wie einleitend schon erwähnt durch ein akustisches Signal und einen Vibration aufmerksam macht, könnt ihr jeweils auf dem Display eure Puls in Echtzeit ablesen, die Geschwindigkeit, sowie die noch zurück zu legende Distanz ablesen.  Zusätzlich gibt es noch weitere wichtige Daten für euer Lauftraining.

Pulsbereiche

Training in fünf Intensitätszonen:

  • Sprint: meistens Teil des Intervalltrainings
  • Speed: Training mit hohem Tempo, für mehr Geschwindigkeit und Ausdauer
  • Ausdauer: Training mit moderatem bis hohem Tempo für bessere Lungenkapazität und Herzleistung
  • Fettverbrennung: Training mit moderatem Tempo, ideal zur Gewichtsabnahme
  • Leicht: Leichtes Training, meistens Teil der Warm-up- oder Cool-down-Phase

Für mich war von Anfang an klar, ich muss in den Bereich für die «Fettverbrennung», später kann dann die «Ausdauer» folgen :-)

Übungs-Modi

Für das Training habt ihr drei verschiedene Wahlmöglichkeiten:

  • Laufen
  • Laufband
  • Stoppuhr

Mit ersterem geht es nach draussen in die Natur, egal ob bei Regen oder Sonnenschein. Diese Punkt ist dann nochmals feiner unterteilt in «Ziele», «Intervalle», «Runden», «Zonen» und «Rennen».

Den zweiten Modus wählt ihr wenn ihr euch z.B. im Fitness-Zenter befindet und auf dem Laufband trainiert. Da benötigt ihr z.B. keine GPS Ortung da ihr euch ja kaum vom Fleck bewegt. Auch dieser Bereich ist in die oben beschriebenen Unter-Punkte unterteilt.

Der dritte Punkt, die Stoppuhr macht einzig und alleine was sie soll, nämlich die Zeit zu stoppen welche ihr zurück legt.

Während des Durchgangs habt ihr verschiedenen Anzeige-Screens auf eurer Uhr zur Auswahl. Dazu kommt noch einen grafisch aufbereiteten in dem ihr z.B. eure letzten Runden seht und immer im Blickfeld habt, wie und wann ihr etwas mehr Leistung geben könnt/müsst.

Wenn ihr euer jeweiligen Modus gewählt habt, könnt ihr zum einen mit dem navigieren nach oben die letzten fünf Läufe anschauen und detaillierte Infos bekommen. Das ganz ohne, dass ihr euch an euren Rechner setzen müsst oder die Android/iOS App starten müsst.
Durch navigieren nach unten kommt ihr in die oben schon angesprochenen Detail-Einstellunngen und könnt euer Training so individuell gestallten.

Erstkonfiguration der SmartWatch

Die Konfiguration ist erdenklich einfach.

Als aller erstes gilt es www.tomtom.com/123 einen besuch abzustatten und die entsprechende Desktop App herunter zu laden. Jetzt schliesst ihr eure TomTom Uhr mithilfe der beigelegten Dockingstation direkt an einem freien USB Port an und folgt den Anweisungen auf eurem Monitor. Wenige Schritte und Konfigurationen und ihr seid am Ziel und könnt gleich schon loslegen mit eurem ersten Lauf. Doch ich rate euch die Uhr erst noch ein paar Stunden am Strom zu lassen damit der Akku sich auch sauber auflädt und ihr nachher länger eure Freude an der Uhr haben könnt.

Pflege

Von TomTom her wird empfohlen die Uhr bei fleissigem Gebrauch einmal die Woche zu reinigen.
Mit einem feuchten Tuch, bei bedarf könnt ihr dazu auch eine milde Seife nutzen um den Schmutz auch gänzlich weg zu bekommen. Wichtig nutzt dazu nie Lösungsmittel, Alkohol oder ähnliches und achtet darauf, dass ihr Insektenschutzmittel nicht auf die Uhr stäubt.

Lieferumfang

  • SmartWatch TomTom »Runner» oder «Multi-Sport»
  • Brustgurt mit Sensor
  • Bedienungsanleitung
  • Fahrradhalterung
  • Dockingstation am Computer

Technische Details

  • Grösse: 233 x 41 x 13.8 mm
  • Gewicht: 63 g
  • Displayauflösung: 168 x 144 Pixel
  • GPS: GPS und GLONASS
  • Sensoren: Bewegungssensor, Kompass, optischer Herzfrequenzmesser, Bluetooth Smart
  • Wasserdicht bis zu: 50 m (5 ATM)
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Vorteile

  • unglaublich leicht
  • sehr dünn
  • Farbwahl
  • Abnehmbar für andere Sportarten

Nachteile

Fazit

Was mir schon am letztjährigen Modell sehr gut gefallen hat, ist dass das GPS Signal euch sehr rasch findet und ihr somit schnell mit dem Training beginnen könnt. Im neuen Modell habt ihr neben GPS auch noch seinen Russischen Bruder mit von der Partie. Die GLONAS-Satelitentechnologie unterstützt das Signal und bringt euch somit schnellere und genauere Resultate.

Die auf der Uhr gespeicherten Resultate könnt ihr direkt mit TomTom MySports synchronisieren. Doch da ist nicht Schluss, wenn ihr bis anhin auf: MapMyFitness, RunKeeper, TrainingPeaks oder Strava gesetzt habt könnt ihr weiterhin die Daten auch damit verwalten, synchronisieren, analysieren und teilen.

Das Gehäuse ist stabil verbaut und das Glas ist sehr kratz- und bruchsicher sowie zusätzlich bis zu 50 Meter (oder 5 bar) Wasserdicht. Die von TomTom angegebene Nutzungszeit (8 Stunden bei (GPS & HFM) oder 10 Stunden wenn ihr nur GPS nutzt) kann ich somit unterschreiben.

Wer viel unterwegs ist und Sport betreibt dem empfehle ich gleich noch den Testbericht zum Plantronics BackBeat FIT Bluetooth Stereoheadset(Testbericht hier im Blog folgt). In meinen Augen die perfekte Ergänzung für den Sport draussen wie auch auf dem Laufband.

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