D-Link DCS-5222L Cloud Kamera

Die eigene Webcam im Haus kommt immer mehr auf, wir dürfen auch schon über ein Jahr die eine oder andere Kamera testen und bei uns in Betrieb haben. Begonnen hat alles mit der DCS-932L und nach und nach sind weitere dazu gekommen.
Die DCS-5222L welche wir euch heute vorstellen dürfen hat weitere Features die wir gerne und vor allem genauer unter die Lupe genommen haben.

Beschreibung

Das tolle bei den D-Link Kameras ist dass die für jede Situation eine passende haben. Die im letzten Jahr von uns getestete DCS-932L ist eine Einstiegkamera für das kleinere Portmonaie. Sie lässt sich einfach für die überwachung des Baby’s oder Kleinkindes einsetzten genauso aber auch für den Eingangsbereich, oder sonstige Räume die ihr gerne überwacht habt. Bald schon folgt ein Testbericht zur DCS-2332L eine Outdoor Webcam.

D-Link DCS-5222L Cloud Kamera

Doch heute geht’s um die DCS-5222L. Je nach Raum oder Einsatzgebiet benötigt man mehr als nur ein starres Bild in eine Richtung. Da kommt die neue Cloud Kamera von D-Link natürlich gleich richtig.

340 Grad Schwenkbare Kamera, Bedient über die mitgelieferte Fernbedienung, über eine Android/iOS App oder über einen aktuellen Browser. Nachtsicht durch integrierte Infrarot-LEDs und ein Bewegungssensor sind nur ein Teil der Möglichkeiten welche sie euch bietet. Das ganze integriert in die genauso praktische wie auch geniale myDLink-Plattform und somit von überall erreichbar.

Erst Konfiguration

Aber gleich einmal von Anfang an. Es gibt zwei Möglichkeiten wie ihr die IP-Kamera in euer Netzwerk integrieren könnt, WLAN oder über Ethernet. Wir tendieren wie überall wenn es um Netzwerk geht und es möglich ist die Ethernet Version (nicht zuletzt um die Bandbreite für die anderen mobilen Gadgets freizuhalten). Das Ethernetkabel, ist mir gleich als erstes beim auspacken aufgefallen, ist nicht in D-Link typischem blau gehalten, dafür extrem dünn und perfekt für das anbringen an der Decke geeignet.
Wenn ihr euch gegen die Kabelvariante entscheidet, weil z.B. keine passende Ethernet-Buchse in der nähe verbaut ist, müsst ihr als erstes die mitgelieferte WLAN-Antennen Erweiterung anschrauben. Wenn euer Router über einen WPS-Button verfügt könnt ihr eure Kamera einfach und schnell in euer System einbinden. Noch einfacher wenn ihr einen Cloud fähigen Router wie z.B. der D-Link Router DIR-865L nutzt, den dieser überträgt all eure Einstellungen gleich auf die neue Kamera.

Ansonsten DVD einlegen, Installationsprozess durchlaufen lassen und alles wie vorgegeben konfigurieren, dann die Kamera ans Stromnetz und euer Internet anschliessen schon ist das ganze eingerichtet und kann genutzt werden.

Überwachung

Wie schon oben beschrieben könnt ihr die Kamera mit der mitgelieferten kleinen Fernbedienung steuern. Navigieren nach: links, rechts, oben und unten sowie der Ausrichtung mit dem «Home» Button ins Zentrum. Ein Kalibrierungs-Button sowie einem roten für die «Privacy» mit letzterem könnt ihr die Kamera deaktivieren ohne dass ihr sie ausschalten müsst. Sehr praktisch da somit alle Einstellungen und Verbindungen erhalten bleiben.
Mit der Android und iOS App habt ihr die genau gleichen Funktionen aus der App heraus.

Wenn ihr die Kamera einsetzten möchtet für die Zeit in der ihr nicht zu Hause seit, bietet sich der Bewegnugssensor an. Dieser zeichnet nur dann auf, wenn sich etwas in dem überwachten Bereich bewegt. Dazu könnt ihr konfigurieren wie das geschehen soll. Zusätzlich kann auch ein verbauter Sensor im Tür- oder Fenster-Rahmen angebracht und über den I/O-Port angeschlossen werden.

In HD-Qualität (720p) wird Ton und/oder Bild direkt auf der integrierten microSD Karte aufgezeichnet somit müsst ihr nicht einmal den Rechner oder ein NAS-System permanent eingeschalten haben. Aufgezeichnet wird hierbei in HD-Qualität mit 720p Bild und Ton.
Wenn der Speicherplatz der eingesteckten Karte voll ist wird automatisch die älteren Bilder überschrieben.

Dank dem integrierten Infrarot-LED Sensor könnt ihr auch bei kompletter Dunkelheit solche Überwachungen starten.

myDLink-Portal

Über das myDLink Portal haben wir bei einigen Testberichten schon das eine oder andere mal berichtet auch im #GeekTalk Podcast haben wir schon darüber gesprochen (bald gibt es dazu mehr zu hören – also gleich Abonnieren und nichts verpassen).

Wenn euer Device einmal mit der myDLink Cloud verbunden ist habt ihr, sofern ihr das möchtet von überall auf der Welt zugriff zu eurem NAS-System, eurer Webcam und z.B. auch einem angeschlossenen USB Stick/externe Festplatte am entsprechenden Router. Somit habt ihr ab sofort immer einen Blick in euer zu Hause und wenn dann etwas passieren sollte habt ihr es gleich auch gespeichert auf eurem Rechner/microSD Karte.

Mit den einfachen wie auch praktischen D-Link Apps habt ihr auf einfachste Art und Weise zugriff auf eure Kameras im Netz, genauso wie beim DNS-320L NAS etc.

Lieferumfang

  • DCS-5222L Cloud Kamera
  • Fernbedienung
  • WLAN Antenne
  • Ethernet Kabel
  • Strom Adapter
  • Vorrichtung für Wand- oder Deckenmontage
  • Bedienungsanleitung

Technische Daten

  • Grösse: 114 x 114 x 125 mm
  • Gewicht: 540 g
  • Kamera: 1.4″ Megapixel Kamera Sensor
  • 720p Auflösung (Maximal 1’280 x 720 mit 30 Bildern pro Sekunde)
  • microSD Kartenslot
  • Infrarot Sensor PIR (Passiv Infrarot)
  • Eingebautes Mikrofon
  • Ausgang für externe Lautsprecher
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Vorteile

  • Cloud Fähigkeit
  • 340 Grad Winkel
  • Montagevorrichtung wird mitgeliefert
  • Bedienung mit Fernbedienung oder App

Nachteile

Fazit

Eine Schwenkbare Kamera, die dank Infrarot-LEDs auch noch aufzeichnet wenn dunkel ist. Gesteuert wird sie über die mitgelieferte Fernsteuerung oder via Android/iOS App. Was will man mehr, genau Bewegungsmelder der die Kamera dann aktiviert wenn sich im Raum etwas tut und gleich auch ein Signal ausgeben kann für weitere Events wie z.B. Licht, Musik, Alarm etc. einschalten.

Gespeichert wird das ganze auf der im microSD Kartenslot steckenden Karte oder direkt ins Netzwerk auf ein NAS-System.

Was für mich aber der Ausschlaggebende Grund ist, das «L» in der Produktbezeichnung. D-Linkprodukte die ein solches am Schluss der Artikelnummer haben sind nämlich alle Cloud fähig. Für mich heisst das, dass die Kamera somit ganz einfach in die myDLink Cloud eingebunden werden kann. Noch viel besser, dank meinem DIR-865L Router auf dem meine myDLink Cloud hinterlegt ist übertragen sich die kompletten Einstellungen direkt auf die Cloud Kamera. Einfacher kann man die Konfiguration gar nicht gestalten. Das ist genau das was mich in den letzten Jahren an D-Link immer mehr fasziniert – sie machen die Technik einfach und schnell nutzbar #Top.

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8 Antworten

30.5.2013

Wie sind die Drehgeräusche der Kamera. Eher unauffällig oder doch sehr deutlich hörbar?

Gruss
Dominik

Hallo Dominik

Die Drehgeräusche sind hörbar, wenn man sich in der nähe befindet bekommt man das Geräusch des drehens mit. Ist uns jetzt aber in unserer Testzeit nicht wirklich negativ aufgefallen, haben aber auch weniger dann benutzt wenn wir im gleichen Raum waren.

1.6.2013

Lässt sich statt auf einem NAS oder eines lokalen Speichergerätes ein FTP-Upload für die geschossenen Bilder konfigurieren? Lässt es sich konfigurieren, dass zyklisch Bilder geschossen werden z.B. alle 15 Sek.?

Gruss Eloy

Hallo Eloy

Es gibt in den Einstellungen die Möglichkeit bei «Snapshot» die Möglichkeit in ein Intervall zu setzten und diese lassen sich auch gleich auf einem FTP speichern. So sind z.B. auch Zeitraffer Aufnahmen Möglich.

12.1.2014

Hello! Leider funktioniert die Fernsteuerung mittels App „mydlink Lite“ nahezu gar nie – weder wenn ich mit dem Handy im WLAN bin und er es unter „local“ anzeigt, noch über 3G und die Cloud…
Ich hatte ein Firmware Upgrade gemacht – ohne Erfolg.
Hattet ihr das Problem nicht?

Hallo Chris, mir ist das Problem nicht bekannt und ich hatte es selber nicht, werde aber bei D-Link nachfragen an was das liegen könnte.

28.6.2014

Hallo Martin,

ich beabsichtige die Kamera vorerst nur mit SD-Karte zu betreiben.
Wie groß darf die Speicherkarte höchstens sein?

Danke und Gruß,
Flo

7.9.2014

Die Kamera funktioniert bei mir einwandfrei. Verbindung mit meinem D-Link 512 Router klappte auch problemlos.

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