Mio Alpha – Pulsuhr ohne Brustgurt

Wer mein Leben etwas verfolgt weiss, dass ich über die letzten Jahre die Uhren wieder entdeckt habe. Neben den analogen gehören da auch die digitalen mit ihren netten Spielereien und natürlich auch Fitness Uhren in mein Interessensgebiet. Heute geht es genau um eine solche zweite Uhr.

Beschreibung

Medisana, einigen sicherlich bekannt von ihren mobilen Gesundheits-Gadgets (GlutaDock, iHealt etc.) hat nun die Mio Alpha zu uns geholt.

Mio Alpha – Pulsuhr ohne Brustgurt

Der grosse Unterschied zu den anderen Fitness Uhren welche wir bis anhin getestet haben ist dass diese meist mit einem Pulst-Brustgurt ausgeliefert werden.

Die mio Alpha bietet euch folgende Funktionen:

  • Uhrzeit
  • Kontinuierliche Anzeige der Herzfrequenz
  • Herzfrequenz-Zielbereiche
  • Timer
  • Datenprotokoll
  • Drahtlose Datenübertragung

Standardmässig wird euch auf dem Display «nur» die Zeit angezeigt, in grossen, digitalen Zahlen. Links oben eine halbe Akku-Anzeige und der Modus in dem ihr euch aktuell befindet. Dies wären folgende: Zeit, Exercise-Modus, Timer und Herzfrequenz.

Verarbeitung und Qualität

Was mir gleich als erstes aufgefallen ist, war das Armband. Dieses ist sehr geschmeidig (mit einer feinen Gummierung) und lässt sich gut in alle Richtungen verformen. Über die komplette Länge hat es Löcher verteilt, jeweils drei Stück in der Breite.

Die Schnalle hat drei Metall-Stäbchen, deshalb auch die drei Löcher pro Linie in der Breite. Der überlappende Teil des Armbandes wird nicht wie üblich in eine Schlaufe gesteckt, sondern wie schon bei der von uns getesteten NIKE+ SportWatch eingesteckt. Dies geschieht dank den drei Plastik-«Pöppeln» am Ende des Bandes.

Das Display mit einer Grösse von ca. 35 auf 20 mm wird umrahmt mit einem schwarzen ca. 2 mm breiten Rahmen, danach folgt je nach Modell ein weiterer Schwarzer oder Weisser Ring um die Uhr. Die beiden Farben gibt es für die Uhr zu wählen. Neben dem Ring sind auch die beiden Tasten, links und rechts in der Farbe gehalten, sowie das Endstück vom Armband (die weissen drei «Plöppel» die auf der Aussenseite mit einem Label aufgedruckt haben. Darauf steht der Firmenname «mio».

Am Anfang unseres Testes taten wir uns etwas schwierig mit den Tasten links und rechts, da es nicht vier Knöpfe, jeweils einen in jeder Ecke gibt sondern zwei «Wippen» die je nach Fingergrösse einen nicht ganz so idealen Druckpunkt haben. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an sie und die Ver-Tipper werden weniger.
Die vier Tasten sind für:

  • Toggle (Umschalten)
  • Set (Einstellen)
  • Timer
  • HR

Das verbaute LED unterhalb des Displays ist ca. 10 mm breit und leuchte angenehm Diffus. Auch der Blink-Rhythmus ist sehr angenehm.

Puls-Sensoren

Als meine kleinere Tochter die Uhr angeschaut hat, sagte sie mir voller schrecken «schau Papa da fehlt ein Deckel, die ist nicht neu». Danach musste ich erstmal herzhaft lachen, beim genaueren Anschauen muss ich gestehen hätte ich ähnlich reagiert. Hätte ich nicht schon im voraus gewusst, dass sich auf der Unterseite der Uhr die optischen Sensoren und die Sensor-LEDs angebracht sind über die die Mio Alpha euren Puls messen kann.
Das die Pulsmessung mit den optischen Sensoren und den LEDs funktioniert könnt ihr selber ganz einfach austesten. Ihr müsst einfach euer Smartphone nehmen, eine Taschenlampen App installieren (sofern die nicht schon von Haus aus vorinstalliert ist) und einen eurer Finger auf den LED-Blitz legen. Am besten die Seite, dass der Fingernagel oben auf ist, wenn ihr nun genau hinschaut könnt ihr die «Blutzirkulation» ausmachen (dies funktioniert nicht mit einem jeden Blitz-LED – das iPhone z.B. und das NOKIA Lumia 925 haben genügend Lichtstärke).

Wichtig ist dass die Uhr etwas oberhalb am Arm getragen wird, nicht wie sonnst Uhren über dem Knöchel, weil da die Messergebnisse zu schwach sind.

Aktiviert wird der Puls-Sensor durch langes gedrückt halten der kompletten rechten Taste, nach einem «Pieps»-Ton steht auf dem Display «find». Dieser Vorgang kann einige Sekunden dauern und ist abgeschlossen wenn ein erneuter «Pieps»-Ton ertönt. Jetzt zeigt euch das Display eure Herzfrequenz an. Während des Verbindens blinkt die LED-Lampe unterhalb vom Display in einem ruhigen Blau.
Um in den Trainingsmodus zu wechseln einfach den rechten Knopf noch einmal andrücken und nach einem dreifachen «Pieps» und der Display Aufschrift «Start» geht euer Training los.
Je nachdem was ihr mit eurem Training machen möchtet (Fett-verbrennen, Ausdauer aufbauen etc.) müsst ihr euch in einer Bestimmten Range von Herz-Rhythmus bewegen. Die Uhr unterstützt euch beim Laufen selber in dem sie euch visuell wie auch Ton-Technisch anzeigt, ob ihr euch darunter oder darüber befindet. Blau leuchtet die LED unter dem Display wenn ihr zu niedrig seid und rot wenn ihr den Puls überschritten habt. Sehr schön umgesetzt so müsst ihr nicht dauernd auf die Uhr schauen, habt euer Training immer im Blick und könnt euch auf das wichtige konzentrieren.

einstellung Ihrer zielherzfrequenz

Wenn ihr die Aufzeichnung wieder stoppen möchtet, einfach nochmals den rechten Knopf gedrückt halten, den Ton abwarten, jetzt steht auf dem Display kurz «Quit».

Wenn ihr die Daten genauer haben möchtet, Empfehlen wir euch die Uhr mit einer der im nächsten Kapitel erwähnten Apps zu Verbinden.

Apps

Die Uhr selber Funkt über Bluetooth 4.0, somit sehr Akku sparend. Dies gilt nicht nur für die mio Alpha, sondern auch für das verbundene Smartphone.

Damit ihr eure Daten auch schön speichern, ausgewertet und in einer Langzeit-Statistik anschauen könnt, kann die Uhr diese in verschiedene Apps übertragen. Darunter sind die folgenden:

Akku

Vom Hersteller wird angegeben, dass bei aktiver Pulsmessung der Akku 8 bis 10 Stunden halten soll. Wir haben in unseren Tests, ca. 4 Stunden mit aktivem Messen verbracht, die Akku Anzeige war danach immer noch bei 2/3, somit gehen wir davon aus dass diese Zeit gut erreichbar ist.

Lieferumfang

  • mio Alpha Uhr
  • Ladestation mit fixem USB Kabel
  • Bedienungsanleitung

Technische Details

  • Grösse: 102 x 102 x 112 mm
  • Gewicht: 275 g
  • Verbindung/Synchronisation: Bluetooth 4.0
  • Maximale Herzfrequenz: 220 BPM
  • Minimale Herzfrequenz: 30 BPM
  • Glasart: Mineralglas
  • Akku: 170 mAh
  • Wasserfestigkeit: bis 30 m
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Vorteile

  • Bluetooth 4.0 sehr Stromsparend
  • leicht
  • geschmeidiges Armband
  • Wasserdicht

Nachteile

  • Keine Hintergrundbeleuchtung vom Display

Fazit

Wichtig ist, ihr könnt die mio Alpha auch beim Schwimmtraining nutzen, sie ist grundsätzlich Wasserdicht. Zu beachten gilt aber dass ihr unter Wasser keine Tasten drücken solltet – auch ist sie nicht zum Tauchen geeignet. Unter Wasser werden aber keine Herzfrequenzen aufgezeichnet.
Dadurch, dass die Uhr wie vom Hersteller empfohlen auch fürs schwimmen geeignet ist macht ihr natürlich auch Regen nichts aus, somit gibt es keine Ausrede mehr für euch bei schlechter Witterung nicht mehr laufen zu gehen.

Genauigkeit der Puls-Messung

Leider stand während unseres Tests gerade kein Arztbesuch an sonnst hätten wir die Uhr einmal mit dem Amtlichen Ergebnis verglichen. Aber wir haben die mio Alpha Zeitgleich mit der Forerunner 210 von Garmin, dem Polar Beat H6 und der Runtastic GPS Uhr verglichen und sind jeweils auf fast identische Ergebnisse gekommen. Wichtig ist dass wie schon oben erwähnt die Uhr nicht über den Knöchel und möglichst satt getragen wird.

Zwei Punkte störten mich aber sehr an der Uhr, das eine könnte via Firmware Udpate behoben werden, die 24-Stunden Anzeige der aktuellen Uhrzeit. Der zweite Punkt ist die fehlende Hintergrundbeleuchtung. Sicherlich während des Trainings könnt ihr euch auf den Ton und die visuelle «Warnung» verlassen, der Rest dann aus der App auslesen. Aber in der Dunkelheit oder früh am Morgen die aktuelle Zeit abelesen benötigt dann doch meist das Smartphone welches die Uhr beleuchtet.

Was aber sehr positiv ist, dass die Pulsmessung ohne Brustgurt sehr gut funktioniert und die Daten auf verschiedene Smartphone Apps gesyncht werden können. Dies wird sicherlich einigen Sportlern sehr gut gefallen, da nicht ein jeder Brustgurt angenehm zu tragen ist.

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