Audioengine D1

Wer sein Geld in einen teuren Kopfhörer investiert hat kennt es sicherlich, je nach Abspielgerät oder Computer an dem ihr den neuen Kopfhörer anschliesst bekommt ihr nicht die von euch erwartete gute Soundqualität und schnell mal bereut man eine solche investition.
Das dies aber meist nicht am Kopfhörer sondern am Ausgabegerät liegt daran denken die wenigsten.

Beschreibung

Deshalb möchten wir euch heute einen DAC (Digital zu Analog Converter) vorstellen.

Audioengine D1

Mit dem Audioengine D1 starten wir die Reihe zu den praktischen kleinen Helferchen. Sicherlich ist die Anschaffung eines solchen (auch meist nach dem kauf eines entsprechenden Kopfhörers) immer eine Frage des Portemonnaies, doch wer wirklich guten Sound möchte sollte es sich schon überlegen. Das ganze hängt natürlich auch von der Musikwahl und den eigenen Ansprüchen ab, doch darum soll es hier im Beitrag auch nicht gehen.
Oder anders gesagt, wer einmal Musik über einen solchen Verstärker genossen hat möchte sicherlich nicht mehr ohne sein.

Verarbeitung

Der Audioenginge D1 ist rundum von Alu ummantelt, nur an der Front- und Rückseite hat es noch einen ca. 5 mm breiten Kunststoffbereich. Das Aluminium ist leicht gebürstet, was zum einen Fingerabdrücken vorbeugt aber auch edel ausschaut. Die mitgelieferten Cinch-Kabel sowie auch das USB Kabel sind vergoldet. Genauso ist es bei den Anschlüssen, der viereckige USB sowie die beiden hervorstehenden Cinch-Anschlüsse glänzen im schönem Gold vor sich hin. Neben der Wahl USB als Input zu wählen könnt ihr Alternativ auch über einen S/PDIF (optischen Eingang) kommen.

Auf der Frontseite befindet sich ganz links ein grauer Drehregler für die Lautstärke, daneben steht ein kleiner Knopf etwas hervor welcher von einem weissen LED beleuchtet wird. Dieser zeigt an wann der D1 mit Strom versorgt wird und somit angeschalten ist. Durch drücken auf den selben schaltet sich der Audioengine D1 ein- sowie auch wieder aus. Gleich daneben befindet sich noch der 3.5 mm Klinkenstecker. Über diesen schliesst ihr den Kopfhörer eurer Wahl an und geniesst die Musik. Auch könnt ihr darüber natürlich für schnelle Tests andere Boxen via Klinkenstecker anschliessen.

Der Digital-Analog-Converter verarbeitet dabei Abtastraten von bis zu 192 kHz/24 bit.

Lieferumfang

  • Audioengine D1
  • USB Kabel für Anschliessen am Rechner und für die Stromversorgung
  • Cinch-Stecker fürs anschliessen der Boxen
  • 3.5 mm Klinkenkabel
  • Transportbeutel

Technische Details

  • Grösse: 92 x 74 x 28 mm
  • Gewicht: 500 g
  • Farbe: Metall-Grau und schwarz
  • Input: Dual MOde USB/Optisch (S/PDIF)
  • Input Datenrate: Bis zu 192KS/s (optisch), 96KS/s (USB)
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Vorteile

  • Dank USB keine zusätzliche Stromquelle nötig
  • Kompaktes Design

Nachteile

Fazit

Wer mehr aus seinem Rechner und/oder Kopfhörer holen möchte sollte sich unbedingt Gedanken machen einen Digital zu analog Converter (DAC) anzuschaffen.
Da ich mich meist beim verfassen von Testberichten von Klassischer Muisk berieseln lasse, hab ich den Unterschied ganz extrem bemerkt. Hörte ich doch plötzlich Instrumente, die ich bis dahin nicht gehört hatte über den Kopfhörer aber auch über die neuen Studioboxen welche wir seit ein paar Wochen einsetzten. Schon alleine deshalb war die Anschaffung eines solchen Gold Wert. Aber auch das schneiden vom #GeekTalk Podcast und meinen kurz Filmen für YouTube hat sich um einiges erleichtert und ich muss nicht mehr immer mit einem Kopfhörer arbeiten.

5 Antworten

19.8.2013

Sicher geil so ein Teil, habe auch schon mit einem rumgespielt und -gehört. Aber danach wird iTunes und ich nehme das nutzt du als Quelle – fast unbrauchbar. Denn mit einem solchen Wandler musst du fast auf Lossless-Audio umstellen und keine MP3s mehr aus dem iTunes Store hören…

oder worüber hörst du Musik und woher?

So wie ich das verstehe ist das im grunde genommen einfach eine externe high-end Soundkarte mit Cinch Anschlüssen? Oder hat die Audioengine etwas anderes, dass sie von einer externen Soundkarte unterscheidet?

Was hältst du eigentlich von Goldkontakten? Ist ja ein grosses Streitthema unter Audiophilen…

@Hans auf jedenfall macht unglaublich mehr spass und wie beschrieben ich höre Instrumente die ich vorher gar nicht gehört hatte :)
Verwaltung und Quelle ist nach wie vor iTunes (am Mac für die Desktop Arbeit) dazu nutze ich aber einen Aufsatz. Audirvana Plus, mehr dazu kannst du übrigens im AppLand.ch Blog nachlesen.

21.8.2013

Ich würde das Wort audiophil sowieso mit bedacht wählen. Kenne zwei audiophile und das Level in dem die Jungs sich bewegen ist weit weg von dem was wir hier so hören/testen/ausprobieren. Da kommen Beträge von mehr als einem Kleinwagen ins Spiel…

aber ansonsten – so ein externer Wandler ist doch eine gute Sache!

Da hast du recht Hans, danke für den Hinweis. Kenne auch ein paar solche Anlagen die fern von gut uns böse sind (also die Beträge welche dafür bezahlt werden) aber sie sind es in den meisten Fällen auch Wert. Da heisst es Prioritäten setzten bei zukünftigen Ausgaben :)
Aber für den Desktop-Einsatz denke ich genügt ein solcher DAC und eben die Audirvana Software füglich.

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